SCHNUPPERKURS – Rudern macht Spaß

Ein Bericht von Andrea Schröder, Kursteilnehmer

Michael Heinze, Heidrun Manthey und Stephan Mahn (von links) üben mit Ruderwartin Beate Gädeke im Vierer.

„Muss ich außer Sportklamotten noch was mitbringen?“, schicke ich am Abend vor meinem ersten Schnuppertraining noch eine WhatsApp an den Vorsitzenden der Ruderriege Mathias Schulz. „Ja, bitte eine zweite Garnitur an Klamotten. Kentern wäre möglich. Und das Wasser ist immer noch nass.“ Guter Vorschlag, denke ich mir nichts Schlimmes dabei. Dann ist der Montagabend angebrochen. Ich fahre zum Schnupperkurs auf die Spülinsel, wo die Havelberger Ruderer ihr Domizil haben. Andere Interessierte sitzen bereits auf den Ruderergometern und steigen gleich mit Ruderwartin Beate Gädeke in einen Vierer. Für sie ist es das vierte Schnuppertraining. Das Ergometer dient nur noch zum Aufwärmen, die Bewegungen haben sie schon intus.

 

 

 

 

 

 

Nur Sabine Kripke und ich bleiben noch etwas länger darauf. Schieben erst die Beine nach hinten, nehmen dann die Arme zurück, versuchen auch schon, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Dann geht‘s ans Wasser. Der Einer liegt am Steg. Sabine steigt hinein. Für sie ist es das zweite Schnuppertraining. Ich beobachte gespannt jede Bewegung, höre genau zu, was Mathias sagt. Oh Mann, worauf habe ich mich da eingelassen. Dann soll ich ins Boot. Der rechte Fuß steht auf dem schmalen Holzsteg, auf dem der Rudersitz entlangfährt. Ist gar kein Platz mehr für den zweiten Fuß. Wie soll ich in das Boot kommen? Ich sehe mich schon im Wasser liegen. Doch ich komme irgendwie hinein, halte die Skulls, wie die Ruder heißen, in meinen Händen. Die Ruderblätter flach auf dem Wasser. Diese wichtigste Regel habe ich mir gemerkt. Es funktioniert. Das Boot schaukelt nicht mehr. Mathias hält die Leine, das Boot kann nicht weg. Aber doch immer noch umkippen?Ich probiere meine ersten Ruderschläge. Den linken Skull leicht vorn über dem rechten. Die Daumen locker am Griff. Hände nach vorn. Ruder senkrecht ins Wasser. Dabei kippen die Handgelenke nach vorn. Erst mit den Beinen schieben, dann die Arme an den Körper ziehen. Der erste Zug ist geschafft. Handgelenke wieder nach hinten. Die Ruder liegen flach auf dem Wasser. Der Körper geht wieder in Ausgangsstellung. Jede falsche Bewegung beantwortet das Boot mit Wackeln. Aber ich weiß ja: Ruder flach aufs Wasser, dann passiert nichts. Sabine und ich überstehen diese Rudereinheit an der Leine trocken. Auch wenn wir noch Respekt haben, sind wir uns einig: Es macht Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhythmus finden

Am nächsten Montag sind wir wieder am Bootshaus. Die Fortgeschritteneren gehen mit Beate gleich aufs Wasser. Sabine und ich trainieren noch mal auf dem Ergometer unseren Rhythmus. Dann geht‘s in den Zweier. Das größere Wanderboot aus Holz sieht vertrauenswürdiger aus. Ich habe dieses Mal nicht die dicken Laufschuhe an. Dünne Stoffschuhe habe ich rausgesucht. Sie glitzern. Vielleicht nicht ganz passend. Aber schmaler als die anderen und somit besser, um ins Boot zu steigen. Ich gehe nach vorn, Sabine nach hinten. Mathias setzt sich in den Bug. Er gibt uns den Rhythmus vor: Eins, zwei, drei oder eins, zwei, Schub. So langsam geht das in uns über. Nur selten verhaspeln wir uns, müssen wieder in die Ausgangsstellung gehen.Wir fahren vom Winterhafen aus unter der kleinen Brücke zur Havel. Wir müssen am Yachthafen nicht darauf achten, ob unsere knapp drei Meter langen Skulls gut an den Booten vorbeikommen. Unser Trainer hat alles im Blick. Die untergehende Sonne färbt den Himmel rot. Es weht kein Lüftchen. Das Wasser ist ganz ruhig. Mitten auf der Havel, die wir ganz für uns allein haben, üben wir schon das Rückwärtsfahren und Wenden. Gut, dass Mathias Hinweise gibt, welche Hand wann nach vorn und nach hinten zu kippen hat, damit die Ruderblätter zur rechten Zeit und auf der richtigen Seite flach oder senkrecht im Wasser liegen. Nicht mal das Motorboot, das auf der Havel plötzlich ankommt, stört uns wirklich. Wir erreichen wieder den Winterhafen. Der Abendhimmel ist inzwischen tiefrot. Doch sobald wir uns das anschauen, verlieren wir den Rhythmus. Auch, als wir schauen, ob sich die Passagiere in der großen „Königsstein“, die in Höhe der Touristinfo angelegt hat, schon zum Abendessen fertig machen. Aber wir haben ja Mathias und finden so schnell wieder hinein in unsere Ruderschläge. Fotografieren können wir das alles auch nicht, Handy und Fotoapparat blieben natürlich vorsichtshalber an Land.

Wie Fahrrad fahren

Konzentration ist wichtig beim Rudern. Das erfahren wir noch mehr, als wir uns am nächsten Montag in den Vierer setzen. Mit Stephan Mahn und Steffen Ramisch sowie Mathias als Steuermann rudern wir dieses Mal ein Stück Richtung Nitzow und dann die Havel aufwärts durch die Sandauer Brücke bis zum Stadtgraben. Da wird es eng. Doch wir kommen richtig gut durch, bleiben im Rhythmus. Die vier Ruderblätter auf jeder Seite ziehen recht gleichmäßig durchs Wasser. Keine mexikanische Würfelbude mehr, lobt uns Mathias. Stefan, Steffen, Mathias und Beate treffen sich am Sonntag zu einer Wanderruderfahrt nach Nitzow. Alle anderen haben an dem Tag leider anderes vor, wollen aber am Sonnabend, 27. Oktober, beim Abrudern der Ruderriege mit dabei sein. Um 14.30 Uhr wollen sie den Ruderern zeigen, was sie schon gelernt haben. Fakt ist: Alle hatten richtig viel Spaß und werden wohl im Frühjahr noch mal am Schnupperkurs teilnehmen. Wir wollen die Routine bekommen, um auch sagen zu können, dass es beim Rudern tatsächlich wie beim Radfahren ist. Da fragt man sich, wenn man es kann, auch nicht mehr, warum man nicht umkippt.

Text und Fotos: Andrea Schröder, Volksstimme


Abschlussfahrt nach Nitzow:

Unsere Herbst-Wanderfahrt auf der Weser

Zur diesjährigen Oktober-Wanderfahrt ging ich wieder mit Freunden aus Havelberg und Tangermünde auf Tour. VL Beate hatte wieder eine super gute Fahrt organisiert. Ziel war in diesem Jahr die Weser von Holzminden nach Stolzenau.
Ein Dreier mit Steuermann und ein Zweier mit Steuermann wurden in Havelberg verladen. Dazu noch drei Fahrräder. Die „Ruderfrauen“ bewältigten die Strecke auf dem Weserradweg.
Die Anreise erfolgte Problemlos. Axel war pünktlich in Havelberg und lud die drei Radfahrerinnen sowie Hotti ein. Schulle war mit Beate, Reno, Wolle und dem Bootswagen auch schon unterwegs, Elke und Perle konnten etwas später fahren. Für sie ging es direkt nach Stolzenau um die Autofahrer einzuladen und nach Holzminden zurückzubringen.

In Holzminden mussten die Boote bei Nieselregen ruderfertig gemacht werden. Dank an Beate, Wolfgang und Reno. Zum Glück war dies der letzte Regen für die restlichen Tage.


Die Autofahrt von Holzminden nach Stolzenau wurde erschwert, weil kurz hinter Hameln die Bundesstraße gesperrt und eine großräumige Umleitung gefahren werden musste.
Am nächsten Morgen ging es früh bei diesigem Wetter aber starkem Wind auf das Wasser. Leider kam der Wind aus der falschen Richtung, so dass es permanenter Gegenwind war. Später kam die Sonne, so dass die Schweißperlen gleich wieder trockneten. Trotz des Niedrigwassers kamen die Boote zügig voran. Die gesamte Oberweser von Hann. Münden bis  Hameln kann ohne Schleusen mit Sportbooten befahren werden. Wir hatten 52 Kilometer vor uns, die längste der Etappen.
An der Fähre Heinsen trafen die Ruderer die Radler. Auf dem Campingplatz Himmelpforte wurde das Mittagessen eingenommen. Dieser verdankt seinen Namen der alten Flurbezeichnung der Weserschiffer aus der Zeit, als es noch keine Fluss-km gab. Gegenüber dem Campingplatz erstreckt sich der Hopfenberg mit seinen Felsvorsprüngen. Im Mischwald war die Blattfärbung in vollem Gange. Nach leckerem und preiswertem Essen stiegen wir wieder in die Boote. Schon nach 1,5 Kilometer erreichten wir den Stadtkern von der Münchhausen-Stadt Bodenwerder.

Auf der Homepage www.bodenwerder.de heißt es: Vielen Menschen ist der „Baron von Münchhausen“ als literarische Figur und als Filmheld geläufig, weniger bekannt ist jedoch die historische Person, Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Münchhausen wurde am 11. Mai 1720 in Bodenwerder geboren. Nach Ausbildung und Karriere als Offizier im Dienste der russischen Zarin, kehrte er 1750 nach Bodenwerder zurück und lenkte die Geschicke seines Gutes bis zu seinem Tode am 22. Februar 1797. Bereits zu Lebzeiten rühmte man ihn über die Landesgrenzen hinaus als brillanten, humorvollen Erzähler. In Bodenwerder zeugen heute noch Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung von der langen Geschichte. Der Torturm am Mühlentor ist ein Relikt eines der beiden mittelalterlichen Stadttore (um 1300). Hier befand sich bis 1948 einer der beiden Zugänge zur historischen Altstadt. Darüber hinaus lassen sich neben Festungsturm, Bastion und der alten Stadtmauer noch zahlreiche andere historische Bauwerke vergangener Zeiten entdecken. Quelle: www.muenchhausenland.de

Von Grohnde, das durch sein Kernkraftwerk und die Gierseilfähre bekannt ist, sind es noch knapp 20 km bis in die Rattenfängerstadt Hameln, unserem ersten Tagesziel. Beim Ruder-Verein Weser Hameln von 1885 bezogen wir unser Quartier. In der Gaststätte „Tündernsche Warte“ konnten wir ein opulentes Mahl einnehmen. Der Abend klang dann im Vereinszimmer aus.

Nächster Morgen, trübes Wetter, den ganzen Tag Wolkenverhangen. Zunächst wurde geschleust und am unteren Steg die Boote befestigt. Es stand ein Stadtrundgang auf dem Plan. Auf dem Marktplatz wurde Kaffee und Kuchen verspeist. Unter www.hameln.de ist zu lesen: „Hameln, die weltbekannte Stadt der Rattenfängersage und Zentrum des schönen Weserberglands, ist mit jährlich ca. 3,8 Millionen Tagesgästen und ca. 200.000 Übernachtungen ein internationales Touristenziel. In der vorbildlich sanierten historischen Altstadt lassen sich zahlreiche Gebäude im Baustil der Weserrenaissance bewundern (z. B. Rattenfängerhaus von 1602/03, Dempterhaus von 1607/08, Leisthaus von 1585-89, Hochzeitshaus von 1610-17).“
Auch hinter der Schleuse war die Strömung noch beachtlich. Bald erreichten wir Rinteln, die ehemalige Universitäts- und Festungsstadt, deren gemütlicher Marktplatz zum Verweilen lädt. Das Städtchen bietet eine Menge Sehenswertes. Unter www.rinteln.de heißt es: „Rinteln mit seiner kleinen, aber feinen Altstadt gilt als Kleinod der Weserrenaissance (1520 bis 1620). Das historische Zentrum mit seinem Marktplatz ist prächtig herausgeputzt mit Erkern, Welschen Giebeln, Muschelornamenten, Fächerrosetten, Voluten, Gesimsen und jeder Menge Fachwerk. … Das prächtigste Gebäude des Marktes ist der Ratskeller, das frühere Rathaus der Stadt, dessen Anfänge in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Fassade im Stile der Weserrenaissance umgestaltet. … Wenige Schritte vom Marktplatz entfernt erhebt sich als weithin sichtbares Wahrzeichen Rintelns der Turm von St. Nikolai. Die erstmals 1238 erwähnte dreischiffige Hallenkirche mit ihrem um 1795 errichteten, spätbarocken Turmaufbau lohnt einen Besuch.“ Sehenswert ist auch der Münchhausenhof in einer Nebenstraße.

 

 

 

 

 

 

Beim Rintelner Kanu-Club fanden wir auf dem Dachboden auf Lattenrosten mit Auflegern unser Quartier. Landkommando Perle hatte uns mit frischem Gehacktem versorgt, damit war das Abendbrot gerettet.


Freitagfrüh weckte uns die Sonne. Blauer Himmel und kein Wind den ganzen Tag. 40 Kilometer bis Minden standen auf dem Plan. Schreck beim VL, als wir feststellten, dass die Getränkevorräte fast aufgebraucht waren. Am Abend zuvor wurde mehr benötigt als geplant. Die Strömung war noch immer gut. Bald waren wir an unserem Mittagsziel, Familien-Freizeitplatz Borlefzen. Im Bistro-Restaurant Sonnenwiese wurden wir sehr schnell und gut versorgt. Bayerische Tage, alle bekamen Leberkäse, lecker und preiswert. Vlotho und Fähre Bad Oyenhausen waren bald vorbei. Und schon kam Porta Westfalica ins Blickfeld der Steuerleute. Auf der linken Flussseite grüßt das Kaiser-Wilhelm–Denkmal. „Der „Willem“ thront als zweithöchstes Denkmal Deutschlands 268 Meter hoch auf dem Wittekindsberg in Porta Westfalica.“ So ist es auf der Internetseite www.kaiser-wilhelm-denkmal.lwl.org zu lesen. Das Denkmal zeigt ein Standbild Kaiser Wilhelms des I. (1797-1888), das innerhalb von vier Jahren errichtet wurde. Am 18. Oktober 1896 fand die feierliche Einweihung statt, dem Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig (18. Oktober 1813) und auch der Geburtstag von Kaiser Friedrich III. (18. Oktober 1831). Anwesend waren dabei fast 20.000 Menschen. Im Jahre 1944/45 wurde unter dem Denkmal von Zwangsarbeitern ein Stollen für die Rüstungsindustrie gebaut.

Nur wenige Kilometer später erreichten wir unser Tagesziel beim Faltboot- und Ski-Club Minden. Bevor wir zum Abendessen an der Schiffsmühle Minden, gehen konnten versetzte uns „Perle“ in helle Aufregung. Im Kreiskrankenhaus wurde er ausgehend untersucht und musste dort bleiben. Nach dem Essen machten wir einen Bummel durch das Altstadtzentrum. Bei einer kurzen Rast auf einer Holzbank mit Tisch gab Katharine ihren mitgebrachten “Einstand“.
Da unser Landkommando nicht einsatzbereit war, wurde, nachdem Elke vom Krankenbesuch zurück war, das Fahrzeug zwar beladen, musste aber erst einmal stehenbleiben. Wir nahmen unseren letzten Abschnitt in Angriff, knapp 42 Kilometer bis Stolzenau. Zunächst passierten wir das Wasserstraßenkreuz Minden mit Schacht- und Oberschleuse, gebaut 1911-14, sowie Unterschleuse, gebaut 1921-25. Mit ihnen werden zwischen Weser und Mittellandkanal 13 Meter, zwischen Weser und Industriehafen 7 Meter sowie weiter zum Mittellandkanal 6 Meter überwunden. Im weiteren Verlauf näherte sich die Fließgeschwindigkeit der Weser den Berlin- Brandenburger Gewässern an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Staustufe Petershagen war die Bootsrutsche zwar in Betrieb aber der niedrige Wasserstand ließ ein treideln nicht zu. Also zurück und den eintönigen Weg über den Schleusenkanal Lahnde nehmen. Unzählige Brücken und das Kraftwerk bildeten die einzige Abwechslung im Kanal. Beim Schleusen hatten wir Glück. Ein Schiff kam gerade hoch und ein nächstes hatte sich angemeldet, so dass wir gleich abwärts fahren konnten.

An der Staustufe Schlüsselburg ging das Umtragen mit dem Wagen recht flott, aber hier mussten erst einige Steine aus dem Weg geräumt werden. Nun war es bis zu unserem Ziel nicht mehr weit. Kurz hinter der Brücke der B 441 erreichten wir die kleine Bucht mit dem Steg des Ruderclub Stolzenau. Wir wurden freundlich begrüßt und gleich nach dem Ablegen der Boote am Bootswagen wurde mit der Reinigung und Verladung begonnen. Axel und Elke fuhren mit dem Auto zurück nach Minden um das Gepäck zu holen. Eine Stunde später waren die Boote sowie Fahrräder verladen und das Gepäck am Zielort.

Überrascht wurden wir von Ecki und Brigitte aus Verden. Der VL hatte verschwiegen, dass sie uns besuchen kommen. So war die Überraschung von allen riesig. Brigitte und Ecki verbrachten den Abend mit uns im Bootshaus. Eine wunderschöne Rudertour fand ihr Ende. Es war schön wieder mit Freunden gemeinsame Zeit verbracht zu haben.

 

 

 

 

Text und Foto: Axel Zehrfeld

 

 

 

Rennruderer erzielen Erfolge in Wolfsburg und Werder

Neben diversen Freizeitveranstaltungen, die von der Ruderriege organisiert werden, wird im Verein auch weiterhin Leistungssport betrieben.

Daher wurden die aktiven Rennruderer Elias Leue, Pauline und Felix Rauls in den vergangenen Wochen zu den Regatten in Wolfsburg und Werder/Havel gemeldet.

In Wolfsburg fanden neben den allgemeinen Wettkämpfen auch die Niedersächsischen Sprint- und Landesmeisterschaften statt.

Die Streckenlänge betrug deshalb nur 400m, was für Ruderrennen recht ungewöhnlich ist.


Elias Leue ging in drei Bootsklassen an den Start. Alle drei Rennen konnten er und seine Teamgefährten aus Bernburg und Schönebeck für sich entscheiden.

Auch Pauline gewann das Einerrennen der Junioren Altersklasse 15 und 16.

Obwohl der Wettkampf in Wolfsburg nur als Ersatzveranstaltung für den leider ausgefallenen Tangermünder Hafensprint ausgewählt wurde,

ist das Gesamtergebnis mit 4 Siegen und zwei 2.Plätzen sehr zufriedenstellend.

 

Bei der Regatta in Werder wollte Elias seine Erfolge von Wolfsburg wiederholen, was leider nicht ganz gelang, da im Doppelvierer der AK 13/14 nur die Silbermedaille erkämpft wurde. In allen anderen Rennen, zu denen er gemeldet war, fuhr er jedoch als Erster über die Ziellinie.

Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Elias von den 31 gemeldeten Einerfahrern die schnellste Zeit erreichte.

 

Auch mit den 2 zweiten Plätze im Einer von Pauline Rauls kann man sehr zufrieden sein. Sie fuhr jeweils im vollen Feld, d.h. alle 6 Bahnen waren besetzt.

Kinder und Jugendliche, die ebenfalls Spaß am Sport haben und vielleicht etwas Neues ausprobieren möchte sind gerne dienstags oder donnerstags um 16.00 Uhr am Bootshaus der Ruderriege (Spülinsel 4) willkommen, um das Rudern auszuprobieren.

Wer dann fleißig trainiert wird vielleicht schon bald ähnliche Erfolge wie Pauline und Elias erzielen.

SCHNUPPER-RUDERN 2018

Rudern heißt:

  • Gelenkschonender Ausdauersport im Sitzen
  • Die Natur am und im Wasser erleben
  • Spaß und Geselligkeit in der Gemeinschaft

Wir bieten an:

  • Ruderkurs für Anfänger in 6 Übungseinheiten a 90 min
  • Erlernen der Ruderbewegung auf dem Ruderergometer
  • Ausbildung im Rudereiner und im Team (Zweier und Vierer)
  • Schulung der Koordination, der Kopplungsfähigkeit und Kraftausdauer
  • Der Kurs endet mit einer gemeinsamen Abschlussfahrt zum „Dorfkrug“ nach Nitzow (6 km) am 20.10.18* (vorbehaltlich)
  • Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich, Altersklasse: zw. 18 und 88 Jahre

Wann:

  • jeden Montag ab den 10. Sept. 2018, 18.00 Uhr am Bootshaus der Ruderriege Havelberg auf der Spülinsel

Weitere Infos und Anmeldung bei:

  • Mathias Schulz 0172 / 3097625 und Beate Gädeke 0172 / 3064046

und auf www.ruderriege-hv.de

Steigen Sie ein – selber rudern macht fit.

 

Die Rentnerbrigade der Ruderriege Havelberg hat sich den „Blumenstrauß des Monats“ der Volksstimme im Juli verdient.

Ruderriege: „Ohne sie wären wir nicht so weit“

Der Vorsitzende der Ruderriege Havelberg Mathias Schulz (stehend) überraschte am Freitag gemeinsam mit der Volksstimme Wolfgang Richter, Horst Scheel, Uli Muchow und Jürgen Welle (von links) mit dem Blumenstrauß des Monats Juli.

Sie müssten sich unbedingt mit ihm treffen, um für die Abrechnung der Fördergelder für den Boothaus-Anbau noch was zu klären. Mit diesem Vorwand hatte der Vorsitzende der Ruderriege Havelberg Mathias Schulz am Freitag Jürgen Welle, Wolfgang Richter, Horst Scheel und Uli Muchow ins Vereinsdomizil auf der Spül­insel gelockt. Bei herrlichstem Sonnenschein saßen sie vor dem Neubau am Tisch fröhlich zusammen, als die Reporterin mit einem großen Blumentopf um die Ecke bog. Nicht gleich ahnten sie, dass sie einer kleinen Notlüge aufgesessen waren. Beim Stichwort „Blumenstrauß des Monats“ war dann alles klar. Nichts mit Abrechnung, eine Ehrung war geplant.

Wenn die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements für den fleißigen Bautrupp erfolgt, dann nur im Viererpack. Statt vier einzelner Blumensträuße gab es dieses Mal dafür eine große Rispenhortensie, die wunderbar ins Beet im Eingangsbereich passt. „Da kümmert sich Hotti drum, er hat den Grünen Daumen“, waren sich gleich alle einig.

„Wir wären noch lange nicht so weit, wenn wir unsere fünfte Kolonne, wie die Vier bei uns heißen, nicht hätten“, würdigt Mathias Schulz die Leistungen der Männer. Jeder ist handwerklich begabt, bringt sich ein, wo er nur kann. Es wären noch einige Arbeitseinsätze mehr nötig gewesen, wenn sie nicht so viel übernommen hätten.

Sonnabend geht‘s aufs Wasser

Pflasterarbeiten, Rasenpflege, Verputzen und Spachteln, Zusatzinstallationen bei der Elektrik, Material besorgen, Drainage legen, Bauaufsicht bei den Handwerkern … „Es ist natürlich die Summe aller Teile. Alle Vereinsmitglieder haben in den vergangenen Monaten kräftig angepackt, um das Großvorhaben Anbau an das Bootshaus zu stemmen, stellvertretend für sie haben die Vier sich diese Ehrung verdient“, sagt der Vorsitzende und erklärt, dass sich der Vorstand voll auf sie verlassen kann. „Manchmal reden wir im Vorstand noch darüber, ob die Ecke rund, schräg oder eckig werden soll, da sind sie schon bei der Arbeit.“

Jürgen Welle war es, der die anderen vor Jahren mit in die Ruderriege gebracht hat, wobei Uli Muchow schon als Schüler Rudersport betrieben hat. Einst unterrichtete der pensionierte Lehrer im Rahmen der Schülerruderriege des Gymnasiums im Rudersport. Von 1998 bis zu seinem Ruhestand 2008 war er Vorsitzender des Vereins. Er hat für die Infrastruktur des Domizils gesorgt, durch ihn gibt es zum Beispiel Wasser und Abwasseranschlüsse. Und weil er nicht alles allein erledigen konnte, holte er sich Hilfe. So gelangte auch Horst Scheel mit ins sprichwörtliche Boot. „Du könntest doch auch steuern, sagte Jürgen eines Tages zu mir. Ich war erst skeptisch, doch dann machte ich es. Und mit sechzig habe ich mit dem Rudern begonnen.“ Dass die Eigenleistungen am Haus und auf der Anlage pünktlich zum großen Wanderrudertreffen Sachsen-Anhalts im Juni fertig waren, ist seinem Drängen zu verdanken.

„Wir hatten Glück, dass der Winter lange Zeit frostfrei war, somit konnten wir gleich im Januar mit dem Pflastern beginnen“, sagt Horst Scheel.

Am Sonnabend, 14. Juli, steigen viele Mitglieder der Ruderriege in die Boote, denn das Vereinswochenende findet statt. Von Ferchesar aus geht‘s nach Garz zum Sommerfest mit Übernachtung auf den Havelhöfen. Denn gemeinsam zu feiern und zu klönen gehört fest zum Vereinsleben dazu. Am Bootskorso in Havelberg nimmt die Ruderriege auch teil und überlegt sich gerade ein Motto. Voraussichtlich im November wird nach Ende des zweiten Bauabschnittes mit Neuschaffung einer Bootswerkstatt – in der die vier auch tätig sind – und dem Umbau des alten Kraftraumes zu getrennten Umkleiden zünftig Einweihung gefeiert.

Text + Foto: Andrea Schröder

Elias Leue rudert zum Bundessieg und wird Deutscher Meister im Doppelvierer

 

Am letzten Donnerstag im Juni reisten mehr als 1.100 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren mit ihren über 200 Betreuern nach München zur Regattastrecke in Oberschleißheim an, um bei dem alljährlichen Bundeswettbewerb, der Deutschen Meisterschaft für Kinder im Alter von 12-14 zu starten.     Die bayrische Ruderjugend war bereits zum vierten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung – der größten Ruderregatta des Deutschen Ruderverbandes.

An dieser Deutschen Meisterschaft im Kinderrudern beteiligen sich seit 2007 auch Ruderer aus der Domstadt.

In diesem Jahr hatte sich Elias Leue Mitte Juni für den Bundeswettbewerb durch seinen Sieg im Doppelzweier und durch die Silbermedaille im Doppelvierer bei der Landesmeisterschaft Mitte Juni in Zschornewitz qualifiziert. In München startete er im Doppelvierer mit Sportlern aus Bernburg und Schönebeck.

Das harte Training der letzten Monate zahlte sich aus, so dass er mit seiner Mannschaft das Langstreckenrennen über 3000 m gegen 5 Konkurrenten aus anderen Bundesländern gewinnen konnte. Durch dieses Rennen wurde entschieden, in welchem Finale die Sportler am Sonntag bei der Bundesregatta über 1000m starten. Da er mit seinem Boot die zweitschnellste Zeit hinter dem SC Magdeburg erreichte stand fest, dass er im A-Finale rudern wird.

Der Samstag ist traditionell der Tag des sogenannten Zusatzwettbewerbs. Dieser allgemeinathletische Wettkampf fließt ebenfalls in die Gesamtwertung des Länderwettbewerbs mit ein und unter den lauten Anfeuerungsrufen ihrer Riegenmitglieder und Teamer rannten, warfen und sprangen die Teilnehmer um die Wette. Nach diesem allgemeinen Sportwettkampf und der Langstreckenregatta vom Freitag stand fest, dass Sachsen-Anhalt die Führung gegen die sonst übermächtig starken Gegner aus Nordrhein-Westfalen und Berlin im Ländervergleich übernommen hatte.

Der Sonntag – als der letzte Tag des Bundeswettbewerbes – stand ganz im Zeichen der Bundesregatta. Aufgeteilt nach den Ergebnissen der Langstrecke am Freitag trafen die Jungen und Mädchen im direkten Vergleich auf der 1.000 Meter- Strecke aufeinander. Elias startete mit seinem Vierer um 10.08 Uhr. Nach drei Minuten und 57 Sekunden stand fest, dass dieser Doppelvierer nicht zu schlagen ist und die Goldmedaille sicher war.

Im Länderwettbewerb belegte das Land Sachsen-Anhalt erstmals seit 2003 wieder den ersten Platz eins vor Nordrhein-Westfalen. Trainer und Vorstand der Ruderriege Havelberg gratulieren Elias nicht nur zu seinem Sieg, sondern sind auch stolz darauf, dass er zu erfolgreichsten Mannschaft Deutschlands gehört.

Volksstimme vom 21.06.2018: Die Ruderriege Havelberg war Gastgeberin des 6. Wanderrudertreffens Sachsen-Anhalts. 80 Gäste wurden dazu begrüßt.

Nach gut 30 Kilometern von Tangermünde aus – mit Zwischenstopp in Arneburg – passierten die Teilnehmer des 6. Wanderrudertreffens die Schleuse, wo sie von der Elbe auf die Havel wechselten und Kurs auf den Winterhafen nahmen.

 

 

    

Nach 2012 hatte sich die Ruderriege Havelberg zum zweiten Mal für die Austragung des dreitägigen Treffens beworben und konnte auf dem Vereinsgelände auf der Campinginsel über 80 Teilnehmer aus sechs Bundesländern begrüßen. Zu den Ehrengästen am Begrüßungsabend gehörten neben Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski auch der Präsident des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt, Steffen Planer.

 

Das Stadtoberhaupt würdigte die vielen Aktivitäten des Vereins und erwähnte dabei die jüngsten Baumaßnahmen für den Anbau, die zum großen Teil von den Vereinsmitgliedern ausgeführt wurden. Vereinsvorsitzender Mathias Schulz lud den Bürgermeister zu einem Rundgang ein und zeigte voller Stolz, was in den letzten Monaten am Bootshaus entstanden ist. Der Präsident des Landesruderverbandes würdigte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins mit einer Ehrenurkunde und zeichnete die Ruderkameradin Beate Gädeke für ihr Engagement im Breitensport mit der Ehrennadel in Silber aus. Für den Verein gab es dann noch eine Ehrenurkunde vom Landesverband, verbunden mit einer Prämie.

   

Dann erfolgte die offizielle Eröffnung des Treffens, zu der Mitglieder der Schützengilde Havelberg von 1849 drei Kanonenschüsse in Richtung Dom abgaben.

Im Gespräch mit der Volksstimme berichtete Beate Gädeke, dass sie vor gut anderthalb Jahren die Idee hatte, ein zweites Treffen gemeinsam mit ihren Vereinsmitgliedern und anderen Helfern zu organisieren. Es gab viele Zusammenkünfte, wo es um die Vorbereitung und Aufgabenverteilung ging. „Heute kann ich sagen, es haben alle mitgemacht und ich konnte mich auf alle verlassen.“ Nur so kann man in guter Qualität und reibungslos eine Landesveranstaltung durchführen, sagte sie und richtet an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen des 6. Wanderrudertreffens beigetragen haben.

Viele Helfer

Hilfe kam auch von Mitgliedern des Tangermünder Ruder-Clubs, die am Sonnabend die Versorgung beim gemütlichen Beisammensein übernahmen. Ein Dank geht auch an Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus Tangermünde, die die Ruderer von Tangermünde bis Havelberg mit einem Boot begleiteten. Reibungslos verlief auch die Durchfahrt an den Fähren in Arneburg, Sandau und Räbel. In Absprache mit den dortigen Fährmännern konnte ein zusammenhängendes Passieren erfolgen. Bei 17 Ruderbooten ist das gar nicht so einfach, so die Organisatoren.

Die Ausfahrt fand am Sonnabend statt. Hierzu fuhren die Ruderinnen und Ruderer der 17 Boote (16 Vierer und ein Einer) mit einem Bus nach Tangermünde. Von dort aus ging es dann elbabwärts 38 Kilometer nach Havelberg zurück. Einen Zwischenstopp legten die Ruderer in Arneburg ein, wo sie sich bei einem Mittagessen stärkten und den Aussichtspunkt am Burgberg besuchten. Gegen frühen Nachmittag erreichten die Ruderboote die Schleuse Havelberg, wo sie von der Elbe in die Havel wechselten. Aufgefädelt wie an einer Nadel erreichten die Wasserwanderer dann den Winterhafen, wo Ruderboot für Ruderboot vom Steg aus auf das Land gebracht wurde.

 

 

Es gab auch ein Landprogramm für Nichtruderer. Während die Ruderer auf der Elbe fuhren, radelten einige auf dem Elberadweg. Dafür entschied sich auch der Präsident des Landesverbandes. Er wollte die Landschaft einmal von der Landseite genießen.

Positive Bilanz

Herzlich begrüßt wurden alle nach der Tour vom Vereinsvorsitzenden Mathias Schulz und von Pascal Gädeke, die namentlich alle Wasser- und Landwanderer aus den verschiedenen Vereinen nannten und sie zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen einluden. Dies war der Auftakt zu einem gemütlichen zweiten Tag, der mit Gesprächen, Musik und Tanz bis in den frühen Morgenstunden anhielt.

   

Für eine kleine Ausfahrt entschieden sich am Sonntagvormittag noch 35 Ruderer. Mit einigen Booten ging es dabei auf der Havel in Richtung Quitzöbel zur Wehrgruppe. Am Nachmittag saßen die Mitglieder der Havelberger Ruderriege noch einmal zusammen. Sie ließen das Wanderrudertreffen ausklingen und zogen Bilanz.

Es war eine hervorragende Veranstaltung, bei der alle mit großem Engagement mitgeholfen haben. Das wichtigste dabei war, dass vom Beginn bis zum Ende alles reibungslos funktionierte, schätzen Beate Gädeke und Mathias Schulz ein. Wo das 7. Wanderrudertreffen in zwei Jahren stattfinden wird, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass es auf alle Fälle wieder ein Treffen geben soll. Und die Havelberger werden dann mit ihren Ruderbooten aktiv mit dabei sein, denn diesmal waren sie die Organisatoren und konnten nur ihre Ruderboote zur Verfügung stellen. Mit dem Treffen hatte sie alle Hände voll zu tun.

Text und Foto: Bernhard Maslow, Volksstimme

6. RuSA – WRT Havelberg 2018 – Fahrtbericht von Barbara Ducker, Märkischer Ruderverein Berlin

  1. RuSA – WRT Havelberg 2018

Bereits zum Jahreswechsel 2017/18 erhielt ich eine Einladung zum 6. Wanderrudertreffen Sachsen-Anhalt (kurz RuSA) in Havelberg vom 15.-17.6.2018. Dieses Treffen wurde durchgeführt von der Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Das letzte Mal war ich zur BUGA 2015 in Havelberg und weil es mir so gut gefallen hat, meldete ich mich gleich an.

 

Wir ruderten entlang der Elbe von km 388-422 (Tangermünde – Räbel).

Am 15.6. ging es für mich frühzeitig in Berlin los, damit ich noch genügend Zeit hatte, Havelberg zu erkunden.

Es waren insgesamt 81 Ruderer nach Havelberg gekommen. Sie kamen aus 6 verschiedenen Bundensländern (Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) und 22 Vereinen.

Kurz zur Statistik:

mit  10 Teilnehmer reiste der Verdener RV an,

8           “   Bernburger RV,

7            “   HSG Rostock,

6           “    RV Dessau, Rathenower RC

5 Teilnehmer jeweils Märkischer RV, USC Magdeburg, RC Union 1861 Schönebeck, Tangermünder RV

4           “              “       Magdeburger RC, Barßeler RV,

2           “             “        Schweriner RG, Roßlauer RG, RC Alt Werder Magdeburg,

1            “            “        SV Energie Berlin, FRV,RC Wittenberg, RV Nienburg, RC Stolzenau.

(Da mir drei Vereine fehlen in meiner Aufstellung, bitte ich um Nachsicht.)

Am Freitag war der Begrüßungsabend mit Ansprachen und Diverses vom Grill.

 

 

 

 

 

 

Am Samstag sind wir mit dem Bus nach Tangermüde gefahren worden. Dort lagen bereits die fahrbereiten Boote auf der Wiese.

Anschließend ruderten wir 15 Km bis nach Arneburg. Dort war die Mittagspause und Kultur angesagt.

Wir bestiegen die dortige Aussichtsplattform und Antje erzählte uns witzige Anekdoten aus ihrer Jugend. J

Auf den restlichen 20 Elbe-KM hatten wir noch zwei Gierseilfähren zu passieren. Wir warteten ca. 1,5 km vor den Fähren auf die restlichen Boote und sind dann gemeinsam an der Fähre vorbei gerudert – schönes Erlebnis J

Ich bewunderte den Einer-Fahrer aus Rathenow. Er konnte mit der Vierer-Mannschaft aus seinem Verein mithalten. Lustig zu sehen war, dass, wenn er Durst hatte, legte er an dem Heck des Vierers an, holte eine Wasserflasche heraus, trank sie leer und legte wieder ab.

Bei der Ruderriege angekommen, erwartete uns ein riesiges Kuchenbuffet mit 17 selbstgebackenen Kuchen und Torten – einfach nur lecker. Herrlich!

Den Abend ließen wir entspannt ausklingen.

Am Sonntag trennten sich schon die Wege. Die Rathenower ruderten noch 45 km nach Hause, 8 Boote wollten noch 20 km auf der Havel rudern und die restlichen Teilnehmer führen gleich nach Hause.

Das Landprogramm bestand aus 7 Radler, die Havelberg – Arneburg – Havelberg absolvierten (50 km).

Bemerkenswert war noch das tägliche reichhaltige und komfortable Frühstück. Es wurde von den Vereinsmitglieder angerichtet.

Vielen Dank an Beate, Matthias und die vielen anderen Helfer für die schöne Zeit.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal,

Barbara Dunker (Märkischer Ruderverein), Text, Dirk Lenz (Fotos)