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Das Ergebnis unserer ersten Versammlung

 

                        

MGV 17 Förderung beantragt                                                Zeichnung 312

Erfolgreicher Saisonbeginn 2017: Bronze bei Ergowettkampf in Mühlberg

Beim Ergometerwettkampf in Mühlberg belegte Pauline Rauls den 3. Platz.
In ihrer Alterklasse waren in diesem Wettkampf 7 Sportlerinnen aus Mühlberg, Torgau, Beeskow und Plaue gemeldet.
Obwohl Pauline über die 1500m Renndistanz nicht ihre Bestzeit erreichte, war die Bronzemedaille niemals gefährdet, sodass sie am Schluss auf dem Podest landete.
In der nächsten Woche steigen die restlichen Kinder + Jugendlichen der Ruderriege in den Wettkampfbetrieb ein.
Fünf junge Sportler sind dann zum Athletikwettkampf und zwei zur Ergometerlandesmeisterschaft gemeldet. Text: Torsten Rauls, Foto Jannik Wilberg

Nach Silvesterrudern 2016 musste Neuwasserrunde gegeben werden!

Zum diesjährigen Silvesterrudern nutzten drei Sportler der Ruderriege Havelberg bei herrlichem Sonnenschein die Gelegenheit zu einer kleinen Ausfahrt.
Auf dieser Tour wurde erstmals von Pauline, Felix und Torsten Rauls, die im Oktober neugeschaffene Drosselinsel bei Vehlgast  in einem Ruderboot umrundet.
Wir wünschen allen Freunden der Ruderriege und den Eltern der Ruderkinder ein frohes und gesundes neues Jahr 2017.
Text und Foto: Katrin Rauls

Nikolaus – Rudern 2016

Um den grauen und tristen Winterwetter zu trotzen und sich ein wenig auf die Weihnachtszeit einzustimmen, kommen wir Ruderer der Ruderriege Havelberg kurz vor Weihnachten einmal vor unserer Bootshalle gekrochen Üblicherweise findet am Nikolaustag den 6.12.eine kleine Ausfahrt über das kühle Nass statt. Dieser wurde aufgrund der ungünstigen Lage innerhalb der Arbeitswoche auf den Sonntag 11.12., 10 Uhr verlegt. Jedoch machte uns dieses Jahr das zusätzlich stürmische und nasse Wetter dieser Planung einen Strich durch die Rechnung. Alle Beteiligten mussten somit Stubenhocker bleiben. Für alle die sich dennoch körperlicher Ertüchtigung hingeben wollten, blieb an diesem Tag nur noch, das für diese Jahreszeit typische Sportgerät, der Ruderergometer über. So versammelten sich um die Aktiven in feuchtwarmer, schweißgeschwängerten Atmosphäre der Nicolaus alias „Hotti“ mit seinen Knechten. Anschließend wurde gemeinsam in gemütlicher Runde der Vormittag mit wärmenden Glühwein und Kamin verbracht. Gekrönt wurde das Treffen mit einem leckeren Bauerngulasch von Sabine.

Felix Rauls in den Vorstand der Ruderjugend Sachsen-Anhalts gewählt.

Am 11.11.2016 hatte die Ruderjugend Sachsen-Anhalt die Jugendvertreter aller Rudervereine Sachsen-Anhalts zum Jugendrudertag nach Wittenberg eingeladen. Auf der Tagesordnung des Rudertages stand u.a. die Neuwahl des Vorstandes. Neben der Wahl des Landesjugendleiters als Vorsitzender der Ruderjugend mussten vier Posten im Vorstand ersetzt werden, da die bisherigen Amtsinhaber nicht mehr antraten.
Einstimmig wurde zum neuen Landesjugendleiter Tim Lauterbach vom Bernburger Ruderclub gewählt. Er übernimmt das Amt vom langjährigen Vorsitzenden Klaus Schindler, der am 01.11.2016 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Klaus 2016 11 Felix Rauls Vorstand der Ruderjugend Ressort Wanderrudernbekleidete das Amt des Landesjugendleiters seit über 25 Jahren. Sein unermüdliches Wirken und sein Engagement für die Ruderjugend ist nur schwer zu übertreffen. Die Ruderriege wünscht dem neuen Landesjugendleiter daher viel Erfolg und hofft, dass durch seine Arbeit die Ruderjugend Sachsen-Anhalt weiter zu den Spitzenteams unter den 16 deutschen Ruderjugenden zählen wird.
Nach der Wahl des Vorsitzenden waren die Ressorts Finanzen, Bildung, Wanderrudern und Öffentlichkeitsarbeit neu zu besetzen. Als Beisitzer für Wanderrudern wurde Felix Rauls einstimmig gewählt. Auch ihm wünschen wir viel Glück und hoffen, dass er als Rennruderer das Wanderrudern der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt weiterentwickeln wird. Auch die weiteren offenen Vorstandsposten wurden durch junge Ruderer aus dem Land besetzt, was sicherlich ganz im Sinne von Klaus Schindler gewesen wäre.
Text + Foto: Torsten Rauls

Abrudern – Neuer Lack für „Georg Kohlbach“

Dieser Termin hat Tradition: Alljährlich im Herbst kommen die Mitglieder der Ruderriege Havelberg zum Abrudern zusammen.

Text + Foto: Dieter Haase, Volksstimme Havelberg

Das Abrudern beendet die offizielle Trainings- und Wettkampfsaison auf dem nassen Element. Bevor sich die Sportler am Sonntag aber noch einmal zu einer letzten Runde auf die Havel begaben, nutzte der Vorsitzende Mathias Schulz die Gelegenheit, um auf einige Höhepunkte des zu Ende gegangenen Sportjahres zurückzublicken. Diese Informationen sind allerdings nicht nur für die Mitglieder gedacht. Denn bei der Ruderriege Havelberg ist das Abrudern längst zu einem besonderen Tag geworden: zu einem Tag der Begegnung, zu dem Jung und Alt, Aktive und Passive, Eltern und Freunde des Rudersports immer herzlich willkommen sind.
Der Zweier  „Georg Kohlbach“ erstrahlt wieder in neuem Glanz.

Deutsche Vizemeisterin

Die Ruderer aus der Domstadt haben in 2016 eine ganze Reihe von Regatten (u. a. in Hamburg, Tangermünde und Bernburg) und Meisterschaften bestritten. Herausragend dabei war der Bundeswettbewerb in Salzgitter, bei dem Pauline Rauls zusammen mit Carlotta Wolff (Sportclub Magdeburg) im Leichtgewichts-Doppel­zweier der Mädchen, Altersklasse 13/14, Deutsche Vizemeister auf der 3000-m-Langstrecke geworden sind. Außerdem glänzten die Havelberger Nachwuchsruderer in diesem Jahr mit insgesamt fünf Landesmeister- und sechs Vizelandesmeister-Titeln.

Für die erwachsenen Sportler der Ruderriege war 2016 nicht weniger ereignisreich. Mathias Schulz nannte zum Beispiel Ausfahrten zu Himmelfahrt, zum Bootskorso, nach Garz oder Begegnungen mit Ruderfreunden in Itzehoe und Verden.

Zum Bericht des Vorsitzenden gehörte auch der Blick auf ein saniertes Zweier-Boot. „Es ist unser ältestes. Der Lack war schon komplett runter, dank Torsten Rauls wurde es nun wieder fit gemacht.“ Der 1968 gebaute Zweier trägt übrigens den Namen „Georg Kohlbach“. Der Seminar-Oberlehrer war es, der 1909 mit dem Schülerrudern in Havelberg begann. Zwei Jahre zuvor hatte er die Leitung des Lehrerseminars übernommen, das sich damals in der Domherrnstraße befand. Er legte den Grundstein für den Wassersport, der in den nächsten Jahren einen spürbaren Aufwind in Havelberg erhielt und bis auf wenige Ausnahmen konstant bis heute junge und ältere Leute begeistert.

Anschließend wurden auf der Havel noch einige Runden um die Stadt absolviert, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Im Vierer mit Steuermann, im Zweier mit Steuermann und im Einer drehten Mitglieder der Ruderriege Havelberg anlässlich des traditionellen Abruderns am Sonntag eine Runde um die Havelberger Stadtinsel. Foto: Dieter Haase

Bereits am Vormittag waren sechs Havelberger und vier Tangermünder Sportler in zwei Vierern mit Steuermann von Tangermünde aus gemeinsam nach Havelberg gerudert.

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Regatta in Hamburg

30% Siege auf der Hamburger Regatta erruderten sechs Aktive der Ruderriege Havelberg am 24. und 25.September 2016 in für sie 20 gemeldeten Rennen.

Bei herrlichem Herbstsonnenschein begannen die Wettkämpfe am Samstag über 300 und 1000Meter. Die ersten Goldmedaillen errangen Elias Leue, Ben Kowanietz und Pauline Rauls je im Einer über 300m.

Auch im Doppelzweier gewann Elias mit einem Ruderkameraden aus Bernburg Pauline konnte hier ebenfalls mit einer Ruderkameradin aus Bernburg einen zweiten Platz errudern.

Am Nachmittag starteten sie noch einmal über 1000m. Dort gelang es ihr wieder sie Silbermedaille zu erkämpfen.

Die Rennen wurden am Sonntag fortgesetzt. Auch hier zeigten Elias und Pauline wieder ihr Können auf der 300m-Strecke.

So gewann Elias den Jungen -Einer der Altersklasse 11 mit der schnellsten Zeit aller gemeldeten Starter.

Sowie Pauline Rauls im Einer und im Doppelzweier über diese Strecke siegte. Im Zweier legte sie mit ihrer Ruderkameraden aus Bernburg die zweitschnellste Zeit aller in der Altersklasse 13 und 14 gemeldeten Zweier zurück. Nur ein Jungendoppelzweier der Altersklasse 14 war schneller als diese beiden.

Am Nachmittag konnte Pauline noch einmal mit einer starken Leistung überzeugen. Sie gewann gegen 5 weitere Ruderrinnen auf der 1000m-Strecke.

Schwierig ist es, bei der Hamburger Regatta für die Junioren Erfolge zu erzielen, da die Trainingsintensität der renommierten Vereine aus Hamburg, Bremen , Niedersachsen und Schleswig-Holstein die unserer Junioren weit übersteigt. Lediglich Felix Rauls errang über 1000m im Junioren-EinerA (17+18J), eine Bronzemedaille und ließ so bei vollem Feld noch 3 Ruderer hinter sich.

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Die Regattasaison ist für dieses Jahr vorbei, die Wassersaison klingt mit der Teilnahme am Trainingslager der Ruderjugend Sachsen-Anhalt in Prieros in der ersten Herbstferienwoche aus.

Danach geht es ins Wintertraining. Wie heißt es noch so schön bei den Ruderern: Weltmeister werden im Winter gemacht!

Text und Foto: K. Rauls

Gemeinschafts-Wanderfahrt Verdener Ruderverein und Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Das lange Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit nutzten 22 Ruderer für eine gemeinsame Wanderfahrt auf der Aller, Leine und Weser.

So wurde dies so zusagen zur Begegnung beider Partnerstädte zum Tag der Deutschen Einheit. Jedoch nicht wie in diesem Jahr offiziell in Havelberg, sondern für uns Ruderer in Verden.

2014 feierte der Verdender Ruderverein sein 125 jähriges Bestehen und lud dazu auch die Ruderriege Havelberg von 1909 e.V. ein. Daraus entwickelte sich eine engere Freundschaft  zwischen den Ruderern. Wir nehmen dies zum Anlass – so allen möglich – uns einmal jährlich gegenseitig zu besuchen. In diesem Jahr wurden wir von den Verdener Ruderfreunden eingeladen. Unter der Fahrtenleitung des Vorsitzenden Eckhard Raake wurde eine Wanderfahrt auf den Heimatflüssen Aller, Leine und Weser organisiert.

Wir, das heißt sechs „Ossis“, fünf aus Havelberg, einer aus Dessau, machten uns am Freitag auf dem Weg zu den „Wessis“ nach Verden. Dort angekommen nahmen wir uns Zeit, um die Innenstadt ein wenig kennen zu lernen. Am Nachmittag ging es dann ins Bootshaus zum Beladen der Ruderboote und Abtransport zum ca. 40 km oberhalb von Verden liegenden Hotel „Allerhof“ im kleinen Örtchen Bosse. Von dort aus starteten wir zu zwei Tagestouren.

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Am Startpunkt an der Schleuse Hademstorf

 

Die für Samstag geplante Tour auf der Leine musste aufgrund extremen Niedrigwassers des Flusses kurzfristig geändert werden. So starteten wir nahe der Mündung der Leine in die Aller und konnten zumindest noch auf 2 km die Leine rudernd erkunden.

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„Schwein“ will auch mit

 

 

Der Sonntag führte uns dann auf der Aller zurück in die Reiterstadt Verden. Auch die Aller führte sehr wenig Wasser. Immer wieder mussten unsere Steuerleute tückischen Sandbänken ausweichen. Teilweise kam es trotz aller Vorsicht zu Kollisionen mit den Sandbänken. Die Grundberührungen der Boote führten zu leichten Lackkratzern in der Bootsaußenhaut. Somit fand der von uns Ruderern bekannte Wunsch:  „…Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel…“ nun erst recht seine ernsthafte Bedeutung. Denn die Verdener besitzen zumeist sehr neuwertige Wanderruderboote im tadellosen Zustand.

Entgegen der trüben und regnerischen Wetterprognosen ruderten wir bei erstaunlich gutem Wetter, erst wenige km vor Verden störte uns starker Gegenwind und Regen, welcher uns an die letzten beiden gemeinsamen Wanderfahrten erinnerte. Dennoch erreichten alle 22 Ruderer in 5 Booten wohlbehalten am Sonntagnachmittag das Ziel.

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Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir bei einem gemütlichen Grillfest. Die Havelberger nutzten den Abend, um den Verdener Ruderern Grüße aus der Partnerstadt in Form eines Fotos der 2015 stattgefundenen „BUGA-Cup“ Regatta vor der Domkulisse zu überbringen.

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Am Einheitstag unternahmen alle Teilnehmer der Rudertour nochmals einen Tagesausflug zum Sperrwerk der Weser bei Intschede, welches sich ca. 10 Kilometer vom Ruderbootshaus befindet. Insgesamt wurden 86 km an diesem Wochenende gerudert.

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Das Wehr an der Weser bei Intschede

 

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und insbesondere bei „Ecki“ für die tolle Organisation dieser Fahrt. Wir sind froh über die wieder belebte Freundschaft zwischen den Vereinen und freuen uns auf ein Wiedersehen in Havelberg.

Ganz unbeabsichtigt wurde für beide Vereine das „Tag der Deutschen Einheit Wochenende“ ganz im Sinne der Einheit zelebriert. 27 Jahre nach dem Mauerfall sind die vorgenannten Personenkreise „Ossi“ und „Wessi“ vielleicht überalterte Begriffe. Doch gerade in Zeiten von Pegida und AfD ist es gut, mal nicht darüber nachzudenken was uns trennt und wo gegen man sein kann, sondern was uns verbindet.

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Text & Foto: Mathias Schulz, Beate Gädeke