Rennruderer erzielen Erfolge in Wolfsburg und Werder

Neben diversen Freizeitveranstaltungen, die von der Ruderriege organisiert werden, wird im Verein auch weiterhin Leistungssport betrieben.

Daher wurden die aktiven Rennruderer Elias Leue, Pauline und Felix Rauls in den vergangenen Wochen zu den Regatten in Wolfsburg und Werder/Havel gemeldet.

In Wolfsburg fanden neben den allgemeinen Wettkämpfen auch die Niedersächsischen Sprint- und Landesmeisterschaften statt.

Die Streckenlänge betrug deshalb nur 400m, was für Ruderrennen recht ungewöhnlich ist.


Elias Leue ging in drei Bootsklassen an den Start. Alle drei Rennen konnten er und seine Teamgefährten aus Bernburg und Schönebeck für sich entscheiden.

Auch Pauline gewann das Einerrennen der Junioren Altersklasse 15 und 16.

Obwohl der Wettkampf in Wolfsburg nur als Ersatzveranstaltung für den leider ausgefallenen Tangermünder Hafensprint ausgewählt wurde,

ist das Gesamtergebnis mit 4 Siegen und zwei 2.Plätzen sehr zufriedenstellend.

 

Bei der Regatta in Werder wollte Elias seine Erfolge von Wolfsburg wiederholen, was leider nicht ganz gelang, da im Doppelvierer der AK 13/14 nur die Silbermedaille erkämpft wurde. In allen anderen Rennen, zu denen er gemeldet war, fuhr er jedoch als Erster über die Ziellinie.

Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Elias von den 31 gemeldeten Einerfahrern die schnellste Zeit erreichte.

 

Auch mit den 2 zweiten Plätze im Einer von Pauline Rauls kann man sehr zufrieden sein. Sie fuhr jeweils im vollen Feld, d.h. alle 6 Bahnen waren besetzt.

Kinder und Jugendliche, die ebenfalls Spaß am Sport haben und vielleicht etwas Neues ausprobieren möchte sind gerne dienstags oder donnerstags um 16.00 Uhr am Bootshaus der Ruderriege (Spülinsel 4) willkommen, um das Rudern auszuprobieren.

Wer dann fleißig trainiert wird vielleicht schon bald ähnliche Erfolge wie Pauline und Elias erzielen.

SCHNUPPER-RUDERN 2018

Rudern heißt:

  • Gelenkschonender Ausdauersport im Sitzen
  • Die Natur am und im Wasser erleben
  • Spaß und Geselligkeit in der Gemeinschaft

Wir bieten an:

  • Ruderkurs für Anfänger in 6 Übungseinheiten a 90 min
  • Erlernen der Ruderbewegung auf dem Ruderergometer
  • Ausbildung im Rudereiner und im Team (Zweier und Vierer)
  • Schulung der Koordination, der Kopplungsfähigkeit und Kraftausdauer
  • Der Kurs endet mit einer gemeinsamen Abschlussfahrt zum „Dorfkrug“ nach Nitzow (6 km) am 20.10.18* (vorbehaltlich)
  • Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich, Altersklasse: zw. 18 und 88 Jahre

Wann:

  • jeden Montag ab den 10. Sept. 2018, 18.00 Uhr am Bootshaus der Ruderriege Havelberg auf der Spülinsel

Weitere Infos und Anmeldung bei:

  • Mathias Schulz 0172 / 3097625 und Beate Gädeke 0172 / 3064046

und auf www.ruderriege-hv.de

Steigen Sie ein – selber rudern macht fit.

 

Die Rentnerbrigade der Ruderriege Havelberg hat sich den „Blumenstrauß des Monats“ der Volksstimme im Juli verdient.

Ruderriege: „Ohne sie wären wir nicht so weit“

Der Vorsitzende der Ruderriege Havelberg Mathias Schulz (stehend) überraschte am Freitag gemeinsam mit der Volksstimme Wolfgang Richter, Horst Scheel, Uli Muchow und Jürgen Welle (von links) mit dem Blumenstrauß des Monats Juli.

Sie müssten sich unbedingt mit ihm treffen, um für die Abrechnung der Fördergelder für den Boothaus-Anbau noch was zu klären. Mit diesem Vorwand hatte der Vorsitzende der Ruderriege Havelberg Mathias Schulz am Freitag Jürgen Welle, Wolfgang Richter, Horst Scheel und Uli Muchow ins Vereinsdomizil auf der Spül­insel gelockt. Bei herrlichstem Sonnenschein saßen sie vor dem Neubau am Tisch fröhlich zusammen, als die Reporterin mit einem großen Blumentopf um die Ecke bog. Nicht gleich ahnten sie, dass sie einer kleinen Notlüge aufgesessen waren. Beim Stichwort „Blumenstrauß des Monats“ war dann alles klar. Nichts mit Abrechnung, eine Ehrung war geplant.

Wenn die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements für den fleißigen Bautrupp erfolgt, dann nur im Viererpack. Statt vier einzelner Blumensträuße gab es dieses Mal dafür eine große Rispenhortensie, die wunderbar ins Beet im Eingangsbereich passt. „Da kümmert sich Hotti drum, er hat den Grünen Daumen“, waren sich gleich alle einig.

„Wir wären noch lange nicht so weit, wenn wir unsere fünfte Kolonne, wie die Vier bei uns heißen, nicht hätten“, würdigt Mathias Schulz die Leistungen der Männer. Jeder ist handwerklich begabt, bringt sich ein, wo er nur kann. Es wären noch einige Arbeitseinsätze mehr nötig gewesen, wenn sie nicht so viel übernommen hätten.

Sonnabend geht‘s aufs Wasser

Pflasterarbeiten, Rasenpflege, Verputzen und Spachteln, Zusatzinstallationen bei der Elektrik, Material besorgen, Drainage legen, Bauaufsicht bei den Handwerkern … „Es ist natürlich die Summe aller Teile. Alle Vereinsmitglieder haben in den vergangenen Monaten kräftig angepackt, um das Großvorhaben Anbau an das Bootshaus zu stemmen, stellvertretend für sie haben die Vier sich diese Ehrung verdient“, sagt der Vorsitzende und erklärt, dass sich der Vorstand voll auf sie verlassen kann. „Manchmal reden wir im Vorstand noch darüber, ob die Ecke rund, schräg oder eckig werden soll, da sind sie schon bei der Arbeit.“

Jürgen Welle war es, der die anderen vor Jahren mit in die Ruderriege gebracht hat, wobei Uli Muchow schon als Schüler Rudersport betrieben hat. Einst unterrichtete der pensionierte Lehrer im Rahmen der Schülerruderriege des Gymnasiums im Rudersport. Von 1998 bis zu seinem Ruhestand 2008 war er Vorsitzender des Vereins. Er hat für die Infrastruktur des Domizils gesorgt, durch ihn gibt es zum Beispiel Wasser und Abwasseranschlüsse. Und weil er nicht alles allein erledigen konnte, holte er sich Hilfe. So gelangte auch Horst Scheel mit ins sprichwörtliche Boot. „Du könntest doch auch steuern, sagte Jürgen eines Tages zu mir. Ich war erst skeptisch, doch dann machte ich es. Und mit sechzig habe ich mit dem Rudern begonnen.“ Dass die Eigenleistungen am Haus und auf der Anlage pünktlich zum großen Wanderrudertreffen Sachsen-Anhalts im Juni fertig waren, ist seinem Drängen zu verdanken.

„Wir hatten Glück, dass der Winter lange Zeit frostfrei war, somit konnten wir gleich im Januar mit dem Pflastern beginnen“, sagt Horst Scheel.

Am Sonnabend, 14. Juli, steigen viele Mitglieder der Ruderriege in die Boote, denn das Vereinswochenende findet statt. Von Ferchesar aus geht‘s nach Garz zum Sommerfest mit Übernachtung auf den Havelhöfen. Denn gemeinsam zu feiern und zu klönen gehört fest zum Vereinsleben dazu. Am Bootskorso in Havelberg nimmt die Ruderriege auch teil und überlegt sich gerade ein Motto. Voraussichtlich im November wird nach Ende des zweiten Bauabschnittes mit Neuschaffung einer Bootswerkstatt – in der die vier auch tätig sind – und dem Umbau des alten Kraftraumes zu getrennten Umkleiden zünftig Einweihung gefeiert.

Text + Foto: Andrea Schröder

Elias Leue rudert zum Bundessieg und wird Deutscher Meister im Doppelvierer

 

Am letzten Donnerstag im Juni reisten mehr als 1.100 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren mit ihren über 200 Betreuern nach München zur Regattastrecke in Oberschleißheim an, um bei dem alljährlichen Bundeswettbewerb, der Deutschen Meisterschaft für Kinder im Alter von 12-14 zu starten.     Die bayrische Ruderjugend war bereits zum vierten Mal Gastgeber dieser Veranstaltung – der größten Ruderregatta des Deutschen Ruderverbandes.

An dieser Deutschen Meisterschaft im Kinderrudern beteiligen sich seit 2007 auch Ruderer aus der Domstadt.

In diesem Jahr hatte sich Elias Leue Mitte Juni für den Bundeswettbewerb durch seinen Sieg im Doppelzweier und durch die Silbermedaille im Doppelvierer bei der Landesmeisterschaft Mitte Juni in Zschornewitz qualifiziert. In München startete er im Doppelvierer mit Sportlern aus Bernburg und Schönebeck.

Das harte Training der letzten Monate zahlte sich aus, so dass er mit seiner Mannschaft das Langstreckenrennen über 3000 m gegen 5 Konkurrenten aus anderen Bundesländern gewinnen konnte. Durch dieses Rennen wurde entschieden, in welchem Finale die Sportler am Sonntag bei der Bundesregatta über 1000m starten. Da er mit seinem Boot die zweitschnellste Zeit hinter dem SC Magdeburg erreichte stand fest, dass er im A-Finale rudern wird.

Der Samstag ist traditionell der Tag des sogenannten Zusatzwettbewerbs. Dieser allgemeinathletische Wettkampf fließt ebenfalls in die Gesamtwertung des Länderwettbewerbs mit ein und unter den lauten Anfeuerungsrufen ihrer Riegenmitglieder und Teamer rannten, warfen und sprangen die Teilnehmer um die Wette. Nach diesem allgemeinen Sportwettkampf und der Langstreckenregatta vom Freitag stand fest, dass Sachsen-Anhalt die Führung gegen die sonst übermächtig starken Gegner aus Nordrhein-Westfalen und Berlin im Ländervergleich übernommen hatte.

Der Sonntag – als der letzte Tag des Bundeswettbewerbes – stand ganz im Zeichen der Bundesregatta. Aufgeteilt nach den Ergebnissen der Langstrecke am Freitag trafen die Jungen und Mädchen im direkten Vergleich auf der 1.000 Meter- Strecke aufeinander. Elias startete mit seinem Vierer um 10.08 Uhr. Nach drei Minuten und 57 Sekunden stand fest, dass dieser Doppelvierer nicht zu schlagen ist und die Goldmedaille sicher war.

Im Länderwettbewerb belegte das Land Sachsen-Anhalt erstmals seit 2003 wieder den ersten Platz eins vor Nordrhein-Westfalen. Trainer und Vorstand der Ruderriege Havelberg gratulieren Elias nicht nur zu seinem Sieg, sondern sind auch stolz darauf, dass er zu erfolgreichsten Mannschaft Deutschlands gehört.

Volksstimme vom 21.06.2018: Die Ruderriege Havelberg war Gastgeberin des 6. Wanderrudertreffens Sachsen-Anhalts. 80 Gäste wurden dazu begrüßt.

Nach gut 30 Kilometern von Tangermünde aus – mit Zwischenstopp in Arneburg – passierten die Teilnehmer des 6. Wanderrudertreffens die Schleuse, wo sie von der Elbe auf die Havel wechselten und Kurs auf den Winterhafen nahmen.

 

 

    

Nach 2012 hatte sich die Ruderriege Havelberg zum zweiten Mal für die Austragung des dreitägigen Treffens beworben und konnte auf dem Vereinsgelände auf der Campinginsel über 80 Teilnehmer aus sechs Bundesländern begrüßen. Zu den Ehrengästen am Begrüßungsabend gehörten neben Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski auch der Präsident des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt, Steffen Planer.

 

Das Stadtoberhaupt würdigte die vielen Aktivitäten des Vereins und erwähnte dabei die jüngsten Baumaßnahmen für den Anbau, die zum großen Teil von den Vereinsmitgliedern ausgeführt wurden. Vereinsvorsitzender Mathias Schulz lud den Bürgermeister zu einem Rundgang ein und zeigte voller Stolz, was in den letzten Monaten am Bootshaus entstanden ist. Der Präsident des Landesruderverbandes würdigte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins mit einer Ehrenurkunde und zeichnete die Ruderkameradin Beate Gädeke für ihr Engagement im Breitensport mit der Ehrennadel in Silber aus. Für den Verein gab es dann noch eine Ehrenurkunde vom Landesverband, verbunden mit einer Prämie.

   

Dann erfolgte die offizielle Eröffnung des Treffens, zu der Mitglieder der Schützengilde Havelberg von 1849 drei Kanonenschüsse in Richtung Dom abgaben.

Im Gespräch mit der Volksstimme berichtete Beate Gädeke, dass sie vor gut anderthalb Jahren die Idee hatte, ein zweites Treffen gemeinsam mit ihren Vereinsmitgliedern und anderen Helfern zu organisieren. Es gab viele Zusammenkünfte, wo es um die Vorbereitung und Aufgabenverteilung ging. „Heute kann ich sagen, es haben alle mitgemacht und ich konnte mich auf alle verlassen.“ Nur so kann man in guter Qualität und reibungslos eine Landesveranstaltung durchführen, sagte sie und richtet an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen des 6. Wanderrudertreffens beigetragen haben.

Viele Helfer

Hilfe kam auch von Mitgliedern des Tangermünder Ruder-Clubs, die am Sonnabend die Versorgung beim gemütlichen Beisammensein übernahmen. Ein Dank geht auch an Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus Tangermünde, die die Ruderer von Tangermünde bis Havelberg mit einem Boot begleiteten. Reibungslos verlief auch die Durchfahrt an den Fähren in Arneburg, Sandau und Räbel. In Absprache mit den dortigen Fährmännern konnte ein zusammenhängendes Passieren erfolgen. Bei 17 Ruderbooten ist das gar nicht so einfach, so die Organisatoren.

Die Ausfahrt fand am Sonnabend statt. Hierzu fuhren die Ruderinnen und Ruderer der 17 Boote (16 Vierer und ein Einer) mit einem Bus nach Tangermünde. Von dort aus ging es dann elbabwärts 38 Kilometer nach Havelberg zurück. Einen Zwischenstopp legten die Ruderer in Arneburg ein, wo sie sich bei einem Mittagessen stärkten und den Aussichtspunkt am Burgberg besuchten. Gegen frühen Nachmittag erreichten die Ruderboote die Schleuse Havelberg, wo sie von der Elbe in die Havel wechselten. Aufgefädelt wie an einer Nadel erreichten die Wasserwanderer dann den Winterhafen, wo Ruderboot für Ruderboot vom Steg aus auf das Land gebracht wurde.

 

 

Es gab auch ein Landprogramm für Nichtruderer. Während die Ruderer auf der Elbe fuhren, radelten einige auf dem Elberadweg. Dafür entschied sich auch der Präsident des Landesverbandes. Er wollte die Landschaft einmal von der Landseite genießen.

Positive Bilanz

Herzlich begrüßt wurden alle nach der Tour vom Vereinsvorsitzenden Mathias Schulz und von Pascal Gädeke, die namentlich alle Wasser- und Landwanderer aus den verschiedenen Vereinen nannten und sie zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen einluden. Dies war der Auftakt zu einem gemütlichen zweiten Tag, der mit Gesprächen, Musik und Tanz bis in den frühen Morgenstunden anhielt.

   

Für eine kleine Ausfahrt entschieden sich am Sonntagvormittag noch 35 Ruderer. Mit einigen Booten ging es dabei auf der Havel in Richtung Quitzöbel zur Wehrgruppe. Am Nachmittag saßen die Mitglieder der Havelberger Ruderriege noch einmal zusammen. Sie ließen das Wanderrudertreffen ausklingen und zogen Bilanz.

Es war eine hervorragende Veranstaltung, bei der alle mit großem Engagement mitgeholfen haben. Das wichtigste dabei war, dass vom Beginn bis zum Ende alles reibungslos funktionierte, schätzen Beate Gädeke und Mathias Schulz ein. Wo das 7. Wanderrudertreffen in zwei Jahren stattfinden wird, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass es auf alle Fälle wieder ein Treffen geben soll. Und die Havelberger werden dann mit ihren Ruderbooten aktiv mit dabei sein, denn diesmal waren sie die Organisatoren und konnten nur ihre Ruderboote zur Verfügung stellen. Mit dem Treffen hatte sie alle Hände voll zu tun.

Text und Foto: Bernhard Maslow, Volksstimme

6. RuSA – WRT Havelberg 2018 – Fahrtbericht von Barbara Ducker, Märkischer Ruderverein Berlin

  1. RuSA – WRT Havelberg 2018

Bereits zum Jahreswechsel 2017/18 erhielt ich eine Einladung zum 6. Wanderrudertreffen Sachsen-Anhalt (kurz RuSA) in Havelberg vom 15.-17.6.2018. Dieses Treffen wurde durchgeführt von der Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Das letzte Mal war ich zur BUGA 2015 in Havelberg und weil es mir so gut gefallen hat, meldete ich mich gleich an.

 

Wir ruderten entlang der Elbe von km 388-422 (Tangermünde – Räbel).

Am 15.6. ging es für mich frühzeitig in Berlin los, damit ich noch genügend Zeit hatte, Havelberg zu erkunden.

Es waren insgesamt 81 Ruderer nach Havelberg gekommen. Sie kamen aus 6 verschiedenen Bundensländern (Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) und 22 Vereinen.

Kurz zur Statistik:

mit  10 Teilnehmer reiste der Verdener RV an,

8           “   Bernburger RV,

7            “   HSG Rostock,

6           “    RV Dessau, Rathenower RC

5 Teilnehmer jeweils Märkischer RV, USC Magdeburg, RC Union 1861 Schönebeck, Tangermünder RV

4           “              “       Magdeburger RC, Barßeler RV,

2           “             “        Schweriner RG, Roßlauer RG, RC Alt Werder Magdeburg,

1            “            “        SV Energie Berlin, FRV,RC Wittenberg, RV Nienburg, RC Stolzenau.

(Da mir drei Vereine fehlen in meiner Aufstellung, bitte ich um Nachsicht.)

Am Freitag war der Begrüßungsabend mit Ansprachen und Diverses vom Grill.

 

 

 

 

 

 

Am Samstag sind wir mit dem Bus nach Tangermüde gefahren worden. Dort lagen bereits die fahrbereiten Boote auf der Wiese.

Anschließend ruderten wir 15 Km bis nach Arneburg. Dort war die Mittagspause und Kultur angesagt.

Wir bestiegen die dortige Aussichtsplattform und Antje erzählte uns witzige Anekdoten aus ihrer Jugend. J

Auf den restlichen 20 Elbe-KM hatten wir noch zwei Gierseilfähren zu passieren. Wir warteten ca. 1,5 km vor den Fähren auf die restlichen Boote und sind dann gemeinsam an der Fähre vorbei gerudert – schönes Erlebnis J

Ich bewunderte den Einer-Fahrer aus Rathenow. Er konnte mit der Vierer-Mannschaft aus seinem Verein mithalten. Lustig zu sehen war, dass, wenn er Durst hatte, legte er an dem Heck des Vierers an, holte eine Wasserflasche heraus, trank sie leer und legte wieder ab.

Bei der Ruderriege angekommen, erwartete uns ein riesiges Kuchenbuffet mit 17 selbstgebackenen Kuchen und Torten – einfach nur lecker. Herrlich!

Den Abend ließen wir entspannt ausklingen.

Am Sonntag trennten sich schon die Wege. Die Rathenower ruderten noch 45 km nach Hause, 8 Boote wollten noch 20 km auf der Havel rudern und die restlichen Teilnehmer führen gleich nach Hause.

Das Landprogramm bestand aus 7 Radler, die Havelberg – Arneburg – Havelberg absolvierten (50 km).

Bemerkenswert war noch das tägliche reichhaltige und komfortable Frühstück. Es wurde von den Vereinsmitglieder angerichtet.

Vielen Dank an Beate, Matthias und die vielen anderen Helfer für die schöne Zeit.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal,

Barbara Dunker (Märkischer Ruderverein), Text, Dirk Lenz (Fotos)

Die Ruderriege Havelberg ist am Wochenende Gastgeberin für das 6. Wanderrudertreffen Sachsen-Anhalts.

Von Freitag bis Sonntag (15. bis 17. Juni) wollen 81 Ruderer aus 22 Vereinen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gemeinsam aufs Wasser gehen und angenehme Stunden in der Hansestadt Havelberg verbringen.

„Jugendliche, Männer und Frauen im Alter von 14 bis 84 Jahren steigen gemeinsam ins Boot. Darunter sind erfahrene Ruderer, die bereits fast ihr gesamtes Leben dem Rudersport treu geblieben sind, aber auch Erwachsene, die gerade erst mit dem Rudern begonnen haben“, berichtet Wanderruderwartin Beate Gädeke. „Es wird ein Treffen, dass mehrere Generationen in einem Boot‘ vereint.“

Die Havelberger Ruderer, die dieses Treffen bereits zum zweiten Mal organisieren, freuen sich, dass die Resonanz trotz der Fußball-WM, die am Wochenende dann schon voll im Gange ist, sehr großen Zuspruch erfährt.

Werbung für herrliches Ruderrevier

„Für unseren recht kleinen Verein stellt dieses Rudertreffen eine große Herausforderung dar. Alle Details wurden seit Wochen und Monaten geplant, fast alle Mitglieder stehen an diesem Wochenende helfend zur Seite. Mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung möchten wir uns vorstellen und für unser herrliches Ruderrevier auf Havel und Elbe werben“, nennt Beate Gädeke, die selbst oft und gern im Ruderboot unterwegs ist, die Gründe für das Engagement.

Bei der Organisation haben die Vereinsmitglieder nicht nur an Ruderer gedacht, sondern auch an Ehepartner, die nicht so gern im Boot auf dem Wasser unterwegs sind. Während die Ruderer am Sonnabend in Tangermünde in 15 Boote steigen, um auf der Elbe 38 Kilometer Richtung Havelberg zu fahren, gibt es auch eine geführte Radtour „Den Ruderern entgegen“ nach Arneburg. In dem Elbestädtchen ist ein Mittags- und Kulturstopp für alle eingeplant mit dem Besuch der 30 Meter hohen Aussichtsplattform, die einen weiten Blick in die Elbaue ermöglicht. Untergebracht sind die zahlreichen Gäste teilweise in den Bungalows der Ruderriege im Domizil auf der Spülinsel und im Erlebnispädagogischen Centrum Elch.

Kanonenschuss zur Begrüßung

Für Freitagabend ist ein Willkommensgruß durch Bürgermeister Bernd Poloski und den Präsidenten des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt, Steffen Planer, geplant. Damit die gesamte Stadt Havelberg vom Treffen hören kann, wird die Schützengilde Havelberg von 1849 anschließend einen Schuss aus ihrer historischen Kanone abfeuern. Die Abende sind dafür da, gemütlich beieinander zu sitzen und zu plaudern. Für Kuchen, Gegrilltes, Bierwagen und Musik ist gesorgt.

Die Havelberger Ruderer sind gern auf dem Wasser unterwegs und teilen ihre Freude an der schönen Wasserlandschaft mit Sportfreunden aus sechs Bundesländern.

 

Text und Foto: Andrea Schröder, Volksstimme Havelberg

Elias Leue holt mehrere Siege

Elias Leue siegt im Doppelzweier und-vierer

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Am vergangenen Wochenende fand in Zschonewitz auf der Gurke die 50. Frühjahrs-Regatta zu der auch drei Havelberger anreisten statt. So konnte Elias Leue durch seine gute Leistung zweimal am Siegersteg anlegen.
Nächstes Wochenende geht es dann an die Saale zur Bernburger Ruderregatta, wo hoffentlich weitere Medaillen eingefahren werden können.