Tangermünder Hafensprint 2016

Am 27.08.2016 nahmen die aktiven Ruderer der Ruderriege am Tangermünder Hafensprint teil. Bei IMG-20160828-WA0046strahlendblauem Himmel und später sengender Hitze wurden 7x Gold und drei zweite Plätze errudert. So siegte Sören Wolff im Einer, im Doppelzweier in Renngemeinschaft mit dem Tangermünder Ruderclub und im Doppelvierer gemeinsam mit Felix Rauls und den Tangermünder Sportlern Jannik Willberg und Malte Verenkotte.

 

 

 

 

 

 

Pauline Rauls erruderte Gold im Doppelvierer der Mädchen AK 13/14 mit den Mädels vom Bernburger Ruderclub und dem Sportclub Magdeburg/Abt. Rudern.06

Beate Gädeke querte im Mix-Zweier mit Mathias Schulz als erste die Ziellinie.

Bei zwei weiteren Rennen wurde beim Fotofinish leider zu unseren ungunsten entschieden: Pauline wurde zweite im Einer, Felix wurde zweiter im Riemenzweier mit Malte Verenkotte.

Spannend wurde es nochmal ganz am Ende: Bei den 3000m Langstrecke siegte das Boot mit den Bernburger Masterruderern vor den Junioren der Renngemeinschaft Tangermünde/Havelberg (Jannik Wilberg (TRC), Malte Verenkotte (TRC), Sören Wolff (RHV), Felix Rauls (RHV) Stf. Maybrit Verenkotte(TRC)), die wiederum vor den Senioren der Renngemeinschaft Tangermünde/Havelberg (Pascal Gädeke (RHV), Erik Lutter (RHV), Beate Gädeke (RHV), Mathias Schulz (TRC) und Stm. Horst Scheel (RHV)) im Ziel waren. Aufgrund der altersmäßigen Trennung (JM A/B, MM A-H, Mixed A-H) in diesem Rennen erhielten alle eine Goldmedaille. 🙂

Text: Katrin Rauls

Die Havel – mal ganz

Schon letztes Jahr fasste der Trainer der Ruderriege Havelberg für sich einen Entschluss: Einmal den Fluss des Trainingsreviers seiner Sportler ganz berudern. Von der Quelle an geht es nicht – das ist klar. Eingesetzt werden sollte in Blankenförde – an der oberen Havel.

Wie geplant, so geschehen. In der dritten Juliwoche 2016, was für Sachsen- Anhalt gleichzeitig die vierte Schulferienwoche war, wurde der Plan in die Tat umgesetzt: 6 Ruderrecken -2 Trainer und 4 Junioren aus Tangermünde und Havelberg- ließen sich mit zwei Gigzweiern (Möwe und Taube) nach Blankenförde bringen.

005 Boot 1

Tag 1: Blankenförde bis Fürstenberg: 44 km

Früh ging der Tag los, man wollte ja noch was schaffen: Abfahrt um 7.30 in Tangermünde. Gegen 11.00 war man dann auf dem Wasser. Der erste Kilometer war dann doch sehr abenteuerlich, weil sehr schmal. Sowohl auf backbord wie auch auf steuerbord stoßen die Blätter der Skulls ans Ufer. Hier die restlichen Fakten des ersten Tages: 1x Umtragen an der Useriner Mühle, 3x Schleusen – in Wesenberg, Steinhavelmühle und Fürstenberg. Gerudert über den Görtowsee, den Ziersee, den Useriner See, den Großen Labussee, den Woblitz-Ellelbogensee, den Ziernsee, den Menowsee, den Röblinsee und den Schwedtsee. Mittag gab es an der Brücke in Ahrensberg beim Fischimbiss – sehr lecker. Das Wetter war ganz schön, manchmal leichter Regen und ein bisschen Gegenwind.

Tag 2: Fürstenberg – Burgwall: 35 km

Bei Bewölkung und z.T. leichtem Regen, der zum Abend hin aber nachließ, wurde am zweiten Tag durch die Schleusen Bredereiche, Regow, Zaaren und Schorfheide geschleust. Die Havel hat  dort viele Kurven und der Stolpsee wurde überquert. Mittags gab es wegen der wenigen Gaststätten und Anlegestellen Bohnensuppe vom Gaskocher. Abends erreichten die Boote Burgwall. Beim Gasthaus  „Zur Fähre“ wurde abends lecker gegessen. Gezeltet wurde auf der danebenliegenden Wiese. Trotz des dunkelwerdenden Himmels kam aber nur ein Schauer. Vor Juli-Gewitter blieb die Fahrt die ganze Woche verschont.

006 Boot 2

Tag 3: Burgwall – Birkenwerder: 51 km

Am dritten Tag wurde mehr als gedacht gerudert. So wurde kurzfristig der Ruderverein in Birkenwerder  (s. Foto) das Ziel an dem Abend: zum Übernachten in Zelt oder Lumalager sehr zu empfehlen! Hier zu den Fakten: 3 Schleusen und einmal Umtragen  in Zehdenick, Bischofswerder, Liebenwalde und Lehnitz-Schleuse. Von Zehdenick bis Liebenwalde wurde der Vosskanal berudert, dann der Malzer Kanal – hier wurde die Schurre (Gleislore) genutzt -, danach der Oder-Havel-Kanal über den Lehnitzsee bis Birkenwerder, wo wie oben erwähnt genächtigt wurde. Alle Gewässer gehören zur „Oberen Havel-Wasserstraße“. Mittag wurde in Liebenwalde am Stadthafen eingekehrt. Der liegt am langen Trödel (Verlängerung des Finow-Kanals. Das Hafenbistro neben der Marina Liebenwalde -dort gibt es auch einen Ruderbootssteg-ist empfehlenswert. Das Wetter war trocken, aber bewölkt.

003 bei Liebenwalde

Tag 4: Birkenwerder – Potsdam: 45 km

Erst mal die Fakten: Gerudert wurde am vierten Tag auf dem Oder- Havel-Kanal, dem Niederneuendorfer See, der Havel, dem Wannsee, dem Jungfernsee, dem Tiefen See und dem Templiner See. Einmal wurde umgetragen an der Schleuse Spandau (nach der Schleuse Spandau mündet die Spree in die Havel, d.h. Km-Zählung ab hier durchgehend bis Quitzöbel). Sightseeing war Thema des Tages. So wurde die Zitadelle, Schwanenwerder, die Pfaueninsel, die Glienicker Brücke passiert. Durch die „Alte Fahrt“ (Havel in der Potsdamer Innenstadt)genutzt, um den Schlossneubau zu bewundern. Berlins wahrscheinlich einzige vereinseigene denkmalgeschützte Lindenallee wurde mittags mehr oder weniger bereits mittags bewundert. Beim Ruderverein Collegia 1895 e.V. ,wo laut Vorplanung der Fahrt eigentlich gezeltet werden sollte, wurde nun doch kein Nachtstop eingelegt, war ja wie gesagt erst Mittag. So wurde zumindest die Gästeküche zum Aufwärmen der Linsensuppe genutzt.  In Potsdam konnte leider nicht bei den Ruderern genächtigt werden. Aber die Wassersportfreunde (Kanu) mit dem sehr netten Hafenmeister freuten sich über die Ruderer. Gezeltet wurde wie immer mit idyllischem Wasserblick.

008 RV Birkenwerder

Tag 5: Potsdam – Brandenburg: 48km

Gerudert wurde auf der Potsdamer Havel, über den Templiner See, den Schwielowsee, den Großen und den Kleinen Zernsee, den Trebelsee und die Havel. Bei Ketzin mündet der Havel- und der Sacrow-Paretzer-Kanal ein. Ab hier ist die Km-Zahlung wieder durchgehend bis Quitzöbel – die Potsdamer Havel hat ab der Glienicker Brücke eine eigene Km-Zählung. Ab Ketzin waren die „Havel-mal-ganz-Ruderer“ auf der Unteren-Havel-Wasserstraße. Mittags wurde im Ketziner Hafen beim Italiener geschlemmt. Passend dazu war das Wetter sonnig und warm, kein Wind, d.h. wenig Wellen auf den Seen und leichter Schiebewind. Übernachtet wurde beim Kanuverein in Brandenburg.

Tag 6:  Brandenburg – Rathenow: 47km

Bei herrlichem Sonnenschein und durchgängigem Schiebewind war es trotz zeitiger Abfahrt (7:30Uhr Ablegen) sehr wellig auf dem Plauer See. Gerudert auf der Niederhavel wurde dann noch der Breitlingsee gequert. Mittagspause in Bahnitz am Strand. Auch in Bahnitz wurde die einzige Schleuse an diesem Tag genutzt: die Bahnitzer Schifffahrtsschleuse.

Abends endlich mal wieder bei Ruderern, der Rathenower RC Wiking bot Quartier.

  1. Tag Rathenow – Havelberg: 45 km

An diesem letzten Tag begann die Tour auf der Rathenower Havel, die übrigens 2 Kilometer länger ist als die Stromhavel). Es wurde dreimal geschleust: die Rathenower Schleuse, die Schleuse Grütz und die Schleuse Garz. Unterhalb der Schleuse Garz liegt Strodehne. Dort am Strand gab es Pizza -vom lieben Landdienst von Havelberg aus geliefert.

Bei sonnigem und sehr warmem Wetter ging es nach kurzer Pause weiter gen Heimat, gegen 16.00 Ankunft am Steg der Ruderriege Havelberg

Fazit: Tolle Tour, in den Etappen nur mit gut trainierten Ruderern zu schaffen – Die Mitfahrer sind stolz auf 312 km in 7 Tagen. 001 die Ruderrecken auf Havelfahrt

Text und Foto: Pauline und Katrin Rauls

Vereinswochenende in Garz

Ein tolles Vereinswochenende auf Havelhöfen Garz liegt hinter uns. Von Wassersuppe aus wurden 38 km bei strahlendem Sonnenschein sowie bei Nieselregen gerudert. Andere Mitglieder radelten teils mit „kleinen Umwegen“ nach Garz.

Die Teilnehmer sind sich einig: Dieses gemeinsame Wochenende sollte unbedingt wiederholt werden. Die nett und rustikal hergerichteten Havelhöfe Garz stellen eine tolle Alternative zum Gahlberg dar.

Der Termin steht bereits so gut wie fest: 8./9. Juli 2017 – Also schon mal in den Kalender notieren.

Fotogalerie:

Pauline Rauls ist Deutsche Vizemeisterin

Deutsche Vizemeisterinnen im Rudern wurden Pauline Rauls (Ruderriege Havelberg ) und Carlotta Wolff (Sportclub Magdeburg, Abt. Rudern) in ihrem Leichtgewichtsdoppelzweier der Mädchen der Altersklasse 13/14.

BW Pauline

Auf dem Salzgittersee qualifizierten sie sich beim Bundeswettbewerb in Salzgitter schon am Freitag, den 01.Juli auf der 3000m- Langstrecke als zweitschnellstes Boot für das A-Finale am 03.Juli (Sonntag). Dort konnten sie dann bis zur 500m-Marke die Führung halten(auf dem Foto im gelben Renntrikot). Im Endspurt der insgesamt 1000m wurden sie dann doch noch von Sportlern der Bayerischen Ruderjugend geschlagen. So wurde es Silber für die beiden Sportlerinnen der Ruderjugend Sachsen-Anhalt.
Nun geht es in die verdiente Sommerpause, bevor Anfang August das Training für den Hafensprint in Tangermünde wieder aufgenommen wird.

Foto + Text: Katrin Rauls

Ruderer und Judokas in einem Boot

Die Mitglieder der Ruderriege Havelberg von 1909 e.V. haben am 24.06. die Kampfsportler des benachbarten Wassersportvereins einen Schnellkurs im Rudern geboten. Es ist ein Dankeschön für die Trainingsmöglichkeiten im Winter.

Wie geht das denn mit dem Rudern? Es sieht so leicht aus. Doch im Boot vorwärts zu kommen, ist nicht so einfach, wie mancher vielleicht denkt.

Volksstimme-Beitrag vom 30.06.16 weiterlesen:

Volksstimme Artikel

weitere Eindrücke:

Neue Renntrikots für die Ruderjugend

Das Studio Karp aus der Domstadt hat die Ruderjugend der Ruderriege Havelberg mt einem Satz brandneuer Renntrikots ausgestattet. Friseurmeisterin Ines Karp (2. v. l.) überreichte die Bekleidung an die dankbare Mannschaft um Trainer Torsten Rauls persönlich und gratulierte den jungen Ruderern dabei auch gleich noch zu ihren Erfolgen bei den gerade vergangenen Landesmeiersterschaften in Zschornewitz. Sie wünschte den Nachwuchssportlern viel Erfolg bei den noch anstehenden Regatten im laufenden Sportjahr. Als kleines Dankeschön wurde ihr ein Erinnerungsfoto übergeben.
Renntrikotspende Studio Karp
Foto + Text: Katrin Rauls

Landesmeisterschaft in Zschornewitz

Ruderer der Ruderriege Havelberg errangen 5x Gold, 3x Silber und 2x Bronze

Pauline Rauls fährt Anfang Juli zu den Deutschen Meisterschaften der Kinder AK 12-14 nach Salzgitter.02 auf zum Start

Am vergangenen Wochenende (11./12. Juni 2016) fanden in Zschornewitz die 26.Landesmeisterschaften des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt statt. Die Aktiven der Ruderriege Havelberg machten sich daher schon am Freitag auf den Weg zur “Gurke”, wie diese Regattastrecke in Ruderkreisen langläufig bezeichnet wird.

Die Wettkämpfe begannen dann am Samstag pünktlich um 9:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein mit den Vorläufen. Das erste Finale, das der für die Ruderriege Havelberg startende Vincent Spieker gemeinsam mit Sportfreunden des Bernburger Ruderclubs, des Tangermünder Ruderclubs und des Schönebecker SC im Junioren-Riemenvierer bestritt, wurde genutzt um den Reigen der Medaillen zu eröffnen: das erste Gold für Havelberg.

Die nächste Goldmedaille errang Felix Rauls mit dem Schönebecker Jack-Luca Otto souverän im Junioren-Leichtgewichts-Doppelzweier. Im Vorlauf noch zweite ruderten Beate Gädeke und Mathias Schulz im Finallauf ihres Rennens knapp am Treppchen vorbei, wurden also 4. beim Mixed-Zweier der Senioren. Nun waren die Leichtgewichtsruderinnen der AK 14 an der Reihe. Mit Carlotta Wolff aus Magdeburg erruderte Pauline hier eine Goldmedaille. Bei diesen beiden war dies gleichzeitig ihre Fahrkarte für die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen in Salzgitter. So folgte nun Vorlauf nach Vorlauf, Finallauf nach Finallauf. Besonders zu erwähnen ist hier noch Elias Leue, der in der AK 11 seine ersten Rennen überhaupt bestritt. So erruderte er im Einer von 18 Startern den neunten Rang, was seine Trainer und Betreuer sehr freute.

Im Einzelnen gab es folgende Plätze für die Sportler, die z.T. in Renngemeinschaften mit dem Bernburger Ruderclub, dem Tangermünder Ruderclub, dem Goitzsche Ruderclub Bitterfeld, dem SCMagdeburg, Abt. Rudern  und dem Schönebecker Sportclub starteten:

Im Einer: Mäd 1x AK14 LG, Pauline Rauls 3.Platz; Junioren-Männer A (JMA) 1x LG, Felix Rauls 2. Platz; Master-Männer (MM) 1x Mathias Schulz 1. Platz; Jung 1x AK 11, Elias Leue 9.Platz

Im Zweier: Jung 2x AK 12/13, Ben Kowanietz 5.Platz;  JMA 2x LG, Felix Rauls 1. Platz; JMA 2-, Vincent Spieker 2. Platz; SMF2x Beate Gädeke und Mathias Schulz 4. Platz; Mäd 2x AK 14 LG, Pauline Rauls 1. Platz; JM2-B, Sören Wolff 3.Platz;  Senioren-Männer 2xA, Felix Rauls 2. Platz;

Im Vierer: JM 4-A, Vincent Spieker 1.Platz; JM4x+ B, Sören Wolff 5.Platz; JM 4xA, Felix Rauls 4.Platz

Im Achter: JM 8+A/B, Vincent Spieker und Sören Wolff 1.Platz.

Mit diesem Achterrennen endete für die Havelberger Sportler am späten Sonntagnachmittag die Regatta. Vor den Sommerferien wird noch zwei Wochen trainiert. Dann geht es in die verdiente Sommerpause, bevor Anfang August mit dem Training für den Tangermünder Hafensprint wieder begonnen wird.04 pm

Anrudern

Anrudern,Taufe,,
Erste Ausfahrt führt zur Ziegeninsel

04.04.2016: Durch die Taufe, die von Sören Wolff zelebriert wurde, bekam der Einer aus dem Jahr 1989 zum ersten Mal einen Namen. Die „Ehle“ ist jetzt auf der Havel zu Hause.

Die Ruderriege Havelberg hat sich am Sonnabend zum traditionellen Anrudern getroffen. Dabei gab es auch Bootstaufen und Ehrungen.

Die Ruderer sind auch im Winter sehr aktiv sind, deshalb ist das Anrudern tatsächlich nur eine Tradition, oder wie es scherzhaft der Vorsitzende Mathias Schulz sagte: das Erwachen aus dem Winterschlaf. Er begrüßte am Bootshaus auf der Spülinsel zahlreiche Mitglieder der Ruderriege Havelberg, darunter einige Senioren des Vereins, die eine wichtige Stütze sind. „In den Wintermonaten haben wir die Innenarbeiten abgeschlossen und hier möchte ich lobend die Bootsreparaturen und Sanierungsarbeiten an den Booten hervorheben, die von Torsten Rauls vorgenommen wurden“, freute sich Mathias Schulz.

Er bedankte sich weiterhin bei Horst Scheel, der sich um die Außenanlagen kümmert, und außerdem bei ihm und bei Jürgen Welle für die Reparatur des Daches eines Bungalows auf dem Vereinsgelände.

Mittwochs ist Vereinsabend

Im kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr gab es weitere lobende Worte für alle sportlichen Erfolge der Ruderer und für all die, die dazu beitragen, den Verein so erfolgreich am Leben zu erhalten. Mit den Vereinskindern wurden in diesem Jahr schon wieder die ersten Erfolge eingefahren. „Beim letzten Vereinsabend, der vom Sport und Turnen am Boden mit den beiden Vorturnern Beate und Pascal Gädeke geprägt war, haben sich sehr viele Mitglieder eingebracht und das war sehr gut. Jetzt scheint aber die Sonne etwas kräftiger und wir freuen uns alle nun endlich auf die Sommersaison“, so Mathias Schulz.

Anrudern,Besten

Pauline und Felix Rauls sowie Beate Gädeke (von links) ruderten 2015 die meisten Kilometer.

Für die Kinder und Jugendlichen beginnen jetzt die traditionellen Regatten, bis hin zum Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr in Salzgitter gerudert wird. Die Erwachsenen Ruderer des Vereins beteiligen sich am Breitensport, bei dem auch der Spaß mit im Vordergrund steht. Sie freuen sich auf den Jahreshöhepunkt, die Fahrt nach Garz. Die Rudertour zum Haveldorf ist mit einem Besuch der Havelhöfe verbunden und es wird dort auch übernachtet. „Da Havelberg an der Havel liegt, müssen wir weiterhin auf uns aufmerksam machen und das Rudern für Groß und Klein anbieten. Zu den Vereinsabenden, die immer mittwochs um 18 Uhr beginnen, können gern alle Interessenten kommen“, wünschte sich der Vorsitzende.

Bevor das Anrudern startete, gab es zwei Bootstaufen. Das erste Boot, ein nagelneuer Renndoppelvierer mit Steuermann, ist ein Neukauf und schlug mit 13 000 Euro zu Buche. Fünfzig Prozent des Kaufpreises wurde von der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt aus Magdeburg gefördert. Das Boot wurde feierlich auf den Namen „Magdeburg“ getauft. Pauline Rauls hielt den Taufspruch und wünschte dem Boot immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Das zweite Boot kommt aus Magdeburg, vom dortigen befreundeten Sportklub und hat noch nie einen Namen gehabt. Für einen Freundschaftspreis wurde es erworben. „Das Boot, ein Einsitzer, ist fast dreißig Jahre alt und wurde 1989 im VEB Yachtwerft Berlin, der späteren Berliner Bootsbau GmbH gebaut. Das Boot ist bisher wenig gefahren und das soll sich nun ändern“, blickte Mathias Schulz voraus.

Zwei Boote getauft

Nachwuchsruderer Sören Wolff, er ist bereits seit fünf Jahren im Havelberger Verein, taufte den Einer auf den Namen „Ehle“ – ein Nebenfluss der Elbe, der neben dem Pretziener Wehr in die Elbe fließt. Mit lang anhaltendem Applaus wurden die Bootstaufen abgeschlossen.

Es folgte die Ehrung für die Ruderer mit den am meisten geruderten Kilometern im Jahr 2015. Das erledigte in bewährter Weise Ruderwartin Beate Gädeke. Bei den Kindern bekam Pauline Rauls (AK14) mit 899 Kilometern den Pokal und bei den Junioren Felix Rauls (JMA) für 1355 Kilometer. Bei den Erwachsenen hatte Beate Gädeke die meisten Kilometer geschafft und erhielt vom Vorsitzenden Mathias Schulz den Pokal für 2804 geruderte Kilometer. Nach der feierlichen Bootstaufe wurden dann weitere Boote zu Wasser gelassen und die traditionelle erste Ausfahrt führte wieder zur Ziegeninsel am Auslauf der Weinbergstraße. Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und einem abendlichen Grillen wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.