Sportler der Ruderriege Havelberg punkten auf der Bernburger Regatta.

Am vergangenen Wochenende kämpften 5 Havelberger Ruderer auf der Saale bei Bernburg um die Medaillen. Direkt unterm Schloss hat die Regattastrecke ein besonderes Flair, deshalb fahren die havelansässigen Ruderer jedes Jahr gerne dorthin.  In diesem Jahr gab es statt dem jährlichen Sonnenschein leider nur Nieselregen, wobei es allerdings am zweiten Tag freundlicher wurde. Trotzdem gaben alle Sportler ihr Bestes und ruderten an 2 Wettkampftagen auf sechs erste, einmal zweite und sieben dritte Plätze.

Hier die einzelnen Ergebnisse über 1000 m (AK10 und 11 über 500m) in den jeweiligen Altersklassen – Samstag: im Einer: Pauline Rauls (LG) 1., Mathias Schulz 1., Felix Rauls 3., Adrian Henning 4., –  im Zweier: Adrian Henning, Jonas Rhode (TRC) 3. –  im Vierer: Elias Leue im Mixed-Vierer 2. und im Jungen-Vierer 3. ;  und über 350 m Sprint  am Sonntag: im Einer: Pauline Rauls (LG) 1., Felix Rauls 3., Pauline Rauls 3., Adrian Henning – 3.,  – im Zweier: Adrian Henning und Jonas Rhode (TRC) 3., –  im Vierer: Elias Leue sowohl im Mixed Vierer als auch im Jungen Vierer jeweils 1.

Text: Katrin Rauls, Fotos: Katrin Rauls und Yvonne Schiek (danke nochmal dafür 🙂 )

     

Sportler der Ruderriege starten bei der Langstreckenregatta in Leipzig

Da die Rudersaison offiziell bereits mit dem traditionellen Anrudern eröffnet wurde, konnten die Jugendlichen der Ruderriege auch schon erste Erfolge erringen.

In diesem Jahr beteiligten sich zwei Sportler der Ruderriege Havelberg an der Langstreckenregatta in Leipzig-Burghausen. Bei dieser Regatta ist eine Strecke von 3 Kilometern auf dem Saale-Elster-Kanal zu absolvieren. Am vergangenen Samstag traten dazu Elias Leue und Pauline Rauls aus der Domstadt an. Bei kühlen Temperaturen und wenig Wind ging zunächst Elias an den Start. Er belegte am Schluss Platz 2 und durfte somit auf das Siegertreppchen. Als zweite und letzte für die Ruderriege an diesem Tag ging Pauline auf die Strecke. Sie siegte im Leichtgewichtseiner der JFB (Junior-Frauen B, d.h. 15- und 16jährige Sportlerinnen) und fuhr damit vor den Konkurrentinnen aus Leipzig und Dresden über die Ziellinie. An den kommenden Wochenenden folgen weitere Wettkämpfe in Zschornewitz, Bernburg/Saale und Brandenburg bei denen die jungen Aktiven ihr Können zeigen werden.

Herzlichen Dank

 

 

Herzlichen Dank an die Kreissparkasse Stendal sagen die Havelberger Vereine für die Unterstützung für ihre Kinder- und Jugendprojekte.

Herrlichster Sonnenschein begleitete die Havelberger Ruderer bei ihrer Saisoneröffnung und der Taufe der „Frithjof II“.

„Frithjof“ war ein Wanderboot, das die Kriegswirren überstand und der Havelberger Ruderriege nach Ende des Zweiten Weltkrieges Fahrten möglich machte. Walter Jahnke hatte es sich 1940 gekauft und mit einem weiteren Boot bildete es den Grundstein dafür, dass der Rudersport 1947 wieder aufgenommen werden konnte. Daran erinnerte der Vorsitzende der Ruderriege Mathias Schulz am Sonnabendnachmittag, als nach dem Anrudern die Bootstaufe des neuen Wanderbootes stattfand.

 

Vereinsvorsitzender Mathias Schulz (links) begrüßte zur Bootstaufe neben vielen Aktiven auch ehemalige Mitglieder der Ruderriege Havelberg
 

Dieses konnte sich der Verein mit Unterstützung des Kreissportbundes leisten, der 50 Prozent der Kosten beisteuerte. KSB-Präsidentin Carola Schulz berichtete, dass der Sportbund den Vereinen solche Finanzspritzen dank der vom Landkreis für den Sport bereitgestellten Mittel zur Verfügung stellen kann. Sie zeigte sich erfreut, dass in der Ruderriege Jung und Alt gut vertreten sind und wünschte dem neuen Boot immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

 

 

 

 

Das jüngste und das älteste Vereinsmitglied, Jannik Heyer (rechts) und Jürgen Welle, nahmen die Taufe der Frithjof II vor. Zum Einsatz kam dabei auch der alte Taufkelch der Ruderriege.

 

 

Der Havelberger Walter Jahnke war aktiver Wassersportler und hatte den Namen Frithjof in Anlehnung an den norwegischen Fridtjof Nansen gewählt, der sich etwa als Zoologe, Ozeanologe und Polarforscher einen Namen gemacht hat. Er war aber auch Diplomat und kümmerte sich um Kriegsflüchtlinge, zog Mathias Schulz den aktuellen Bezug des Bootsnamens „Frithjof II“ nicht nur zur Havelberger Geschichte, sondern auch zum aktuellen Geschehen. Die Taufe nahmen das älteste Vereinsmitglied Jürgen Welle und das jüngste Mitglied Jannik Heyer vor. Jannik durfte dafür den historischen Taufkelch nutzen, der ebenfalls aus der Zeit von Walter Jahnke stammt. Jürgen Welle hatte Fotos von der alten „Frithjof“ mitgebracht, die sich die Vereinsmitglieder und ihre Gäste, darunter viele Ehemalige, interessiert anschauten.

Zu den Ehemaligen gehört Fritz Kühn, der Neffe von Walter Jahnke. Er kann sich noch gut erinnern, wie er zunächst als Steuermann und später als „Ruderknecht“ im Einsatz war.

Über alte Ruderzeiten plauderten die Familien Kühn und Mertins, Jürgen Welle, Christian Block, Helmut Nitschke, Horst Steffen und Ilsegret Kripke beim Anrudern. Jürgen Welle hatte alte Fotos von der „Frithjof“ mitgebracht.

Am Vormittag hatten Rudersportler bereits eine Umfahrt über Quitzöbel vorgenommen. Am Nachmittag stiegen sie dann zum offiziellen Anrudern in die Boote. Die Jungfernfahrt mit der Frithjof II unternahmen Sören Wolff, Felix Rauls und Jannik Heyer.

Bei Kaffee und Kuchen und später am Grill wurde das Anrudern wieder ein erlebnisreiches Vereinstreffen.

Das Anrudern hat Ruderwartin Beate Gädeke auch genutzt, um die Kilometermeister auszuzeichnen. Sie erfasst die geruderten Kilometer aller Vereinsmitglieder ganz genau. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 14 700 Kilometer geschafft – 700 Kilometer mehr als im Jahr zuvor. Dass sie selbst daran mit 2693 Kilometern beteiligt war und somit Kilometermeisterin der Erwachsenen ist, ließ sie unerwähnt. Doch der Vorsitzende der Ruderriege Mathias Schulz, der auch gut auf dem Wasser unterwegs ist, würdigte dies.

Einen großen Anteil an der Kilometerleistung hat die Jugend mit einem Drittel der Gesamtkilometer. Bei der Jugend hat sich Felix Rauls mit 1553 Kilometern den Wanderpokal gesichert, bei den Kindern seine Schwester Pauline mit 1262 Kilometern. Diese kamen nicht nur bei Rennen zusammen, sondern auch bei Wanderfahrten.

Auch der weitere Rudernachwuchs war fleißig. Sören Wolff kam auf 701 Kilometer, Ben Kowanietz auf 367, Elias Leue auf 306 und der Jüngste, der neunjährige Jannik Heyer, auf 197 Kilometer.

Der Vereinsvorsitzende würdigte zudem die besonderen sportlichen Erfolge von Pauline Rauls.

So wurde sie mehrfach Landesmeisterin und deutsche Vizemeisterin. Mit einem Blumenstrauß dankte er für diese Leistungen. Trainer und Vater Torsten Rauls berichtete von gesundem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und einer gewissen Härte gegen sich selbst, mit der Pauline diese Erfolge einfährt. Seit fünf Jahren trainiert sie das Rudern und er hofft, dass sie anderen Nachwuchssportlern als Vorbild gilt und später einmal möglichst als Übungsleiterin dem Verein erhalten bleibt.

 

Text + Foto:  Andrea Schröder, Volksstimme

Ruderriege ist Landesleistungsstützpunkt

Mathias Schulz von der Ruderriege Havelberg erhielt aus den Händen von KSB-Präsidentin Carola Schulz die Urkunde zur Bestätigung als Landes-Leistungsstützpunkt.
Foto: Wolfgang Seibicke
Im Stendaler Landratsamtes hat die diesjährige Hauptausschusssitzung des Kreissportbundes (KSB) Stendal Altmark stattgefunden.
Von
Wolfgang Seibicke ›
Ehrungen gab es bei der Veranstaltung auch. So sollten für drei Landesleistungs-Stützpunkte die Bestätigungs-Urkunden übergeben werden. Doch nur ein Vereinsvertreter von der Ruderriege Havelberg war anwesend, um sein Dokument entgegen zu nehmen. Dagegen waren keine Vertreter vom 1. FC Lok Stendal (Fußball) und Stendaler Leichtathletikverein vor Ort.

Ruderriege Havelberg organisiert 8. Ergo-Wettkampf für Grundschüler


Kreis-Kinder-und Jugendspiele in Havelberg eröffnen das Jahr 2017 mit dem mittlerweile 8. Ergo-Cup der Grundschulen
26 Grundschüler trafen sich zum sportlichen Vergleich in der Eichenwaldhalle in Havelberg.
 
Am Donnerstag, den 16.03.2017 nach der 6. Stunde fand der 8. Ergo-Wettbewerb für Schüler der 3. – 4. Klassenstufe in der Eichenwaldhalle in Havelberg statt.  Wie im vergangenen Jahr unterstützte der Kreissportbund die Veranstaltung im Rahmen der Kreis-Kinder- und Jugendspiele. Traditionsgäste aus dem benachbarten Brandenburg, die bereits ebenfalls zum 8. Male anreisten wurden aber auch  herzlich willkommen geheißen.
Die Grundschüler der Elbtalgrundschule Bad Wilsnack war mit 7 Schülern vertreten, die Grundschule Glöwen musste krankheitsbedingt leider absagen.
Aus Havelberg nahmen die Grundschule „Am Eichenwald“  mit 13 Schülern und Grundschule aus Sandau mit 5 Schüler/Innen an dem Wettkampf teil.
Da die Teilnehmer nicht nach Schulklassen, sondern nach Altersklassen eingeteilt wurden, damit sie im Wettbewerb gleiche Chancen haben, standen bald gemischte Gruppen hinter den 5 Ruder-Ergometern.
Betreut wurden die Gruppen von jungen und älteren Aktiven der Ruderriege Havelberg.
Hier sei noch einmal ein Dankeschön gesagt an alle Helfer!
Nach dem Ergometer-Rudern folgte für alle Teilnehmer ein Gewandheitslauf.
Dabei handelt es sich um einen Parcours mit Ball-Dribbeln, Vor- und Rückwärtsrolle, sowie über- Hindernisse-springen,
welcher möglichst schnell gemeistert werden muss.
Hier wurde nicht in Gruppen gelaufen, sondern jeder kämpfte für sich.
Nach dem Lauf wurden die jeweils ersten drei sowohl vom Ergometer-Wettkampf, als auch vom Gewandheitslauf mit Medaille und Urkunden geehrt. Sieger der Schulwertung wurde die Elbtal Grundschule Bad Wilsnack, die die Grundschule aus Sandau knapp und die Grundschule „Am Eichenwald“ Havelberg hinter sich ließ.
Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag.
Nächste Termine der Ruderriege sind am 28. März das Anrudern und das Osterfeuer am 15.04. 2017.

Ruderjugend auf Radtour durch Prignitz und Altmark

Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Jugendabteilung der Ruderriege eine Fahrradtour. Von Havelberg ging die Tour über Sandau, Wulkau, Kamern, Neukamern und Jederitz zurück nach Haveberg.

Dort wurden Nudeln mit Achims berühmter Nudelsoße verputzt. Danach traten die Aktiven die Heimtour nach Sandau und Wulkau an. Begleitet wurden sie von beiden Trainern.
Nächster Höhepunkt ist der Waldlauf der Ruderjugend aus Sachsen-Anhalt in Dessau am 18.März, wofür derzeit alle fleißig trainieren.

Unser Vereinswochenende in der Sportschule Osterburg

Ruderer on Tour – Sport-WE in Osterburg

 

Unsere vorletzte winterliche Aktivität war vom 17.-19.03. wieder einmal unser sportliches Wochenende in Osterburg. Daran teilgenommen haben mehr als 22 Mitglieder unseres Vereins. Angemeldet waren sogar noch mehr. Jedoch krankheitsbedingt reduzierte sich dann die Teilnehmeranzahl. Wir haben uns wieder in die Landessportschule Osterburg begeben und haben dort von Freitag bis Sonntag trainiert, uns gequält oder es uns einfach nur gut gehen lassen. In den unterschiedlichsten Formen haben wir dort gemeinsam die Zeit verbracht. Unsere Beate hatte sich im Vorfeld um das Organisatorische gekümmert und sich um das Freizeitprogramm Gedanken gemacht. Entsprechende Reservierungen ermöglichten uns die ungestörte Nutzung von z.B. dem Mattenraum für das FoG (Fit ohne Geräte), aber auch dem Kraftraum. Bei diesem bekamen wir vom hiesigen Personal fachkundige Erklärungen zu den einzelnen Fitness- und Kraftgeräten. Ebenso hatten wir einen festen Termin für die größtenteils alleinige Nutzung der Schwimmhalle. Natürlich dürfte unser Ruderboot nicht fehlen. Wer wollte konnte, bei dem wohltemperierten Wasser, entspannte Kenter- und Sicherheitsübungen vornehmen. Auf Grund der ebenfalls zu diesem Zeitpunkt im Schwimmbad befindlichen Kanuten entwickelte sich diese Stunde zu einer recht interessanten Kennlernrunde. Die dort aktiven Kanuten haben uns ihre Boote ausprobieren lassen und wir ihnen unser Ruderboot. Wir zwängten uns in Ihre Kanus und die Kanuten wiederrum setzen sich in unseren schmalen Renneiner. Es lag aber in der Natur der Sache, das wir gegenseitig eher mit dem Überwasserbleiben als mit dem Vortrieb beschäftigt waren. Auch wenn das sportliche an diesem Wochenende im Vordergrund stand, so blieb natürlich nicht das Beisammensein, insbesondere das „Gemütliche“ auf der Strecke. So wurden Spaziergänge unternommen, aber auch Samstagabend die Kegel auf der Asphaltbahn um geworfen. Ob Breitensportler oder Leistungssportler, ob jung oder alt, es boten sich für alle eine Vielzahl von möglichen Betätigungsfeldern. So unterschiedlich auch unsere Mitglieder und ihre Interessen sein mögen, es macht unwahrscheinlich Spaß mit dieser bunt gemischten Truppe unterwegs zu sein.

Mitgliederversammlung 2017: Die Mitglieder blicken auf ein „normales Jahr“ zurück

Nach dem Buga-Jahr mit der erfolgreichen Ruderregatta hat die Ruderriege Havelberg 2016 ein normales Jahr, ohne spektakuläre Sportveranstaltungen oder Baumaßnahmen erlebt. Das könnte sich in diesem Jahr jedoch ändern, wenn das Projekt Bootshausanbau Realität werden sollte. Auf der Mitgliederversammlung in Havelberg zog der Vorsitzende der Ruderriege Mathias Schulz Bilanz über das vergangene Jahr.
Zu Jahresbeginn war der Vorstand neu gewählt und die Neufassung der Satzung beschlossen worden. Die Aufgaben wurden neu verteilt. „Die Arbeit des Vorstands erfolgt kontinuierlich, konstruktiv und aufgabenorientiert“, schätzt der Vorsitzende ein. Das normale Geschäft ist geprägt von Finanzen, Jugendtraining, Veranstaltungen und Gästebetreuung. Erneuert wurde die Internetpräsentation des Vereins. Die Ruderkilometerstatistik erfuhr durch die Einführung eines elektronischen Fahrtenbuches eine Vereinfachung.
Mit Blick auf die Finanzen sprach Mathias Schulz von einer positiven Entwicklung der Einnahmen- und Ausgabenseite. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei allen, die finanziell unterstützt haben, wie zum Beispiel beim Kreissportbund, der Sparkasse, den Spendern sowie Ines Karp, die T-Shirts gesponsert hatte. Auch selbständig ausgeführte Arbeitsleistungen etwa bei Reparaturen am Bootshaus sparen Ausgaben.
Deutsche Vizemeisterin
Positiv hat sich auch die Mitgliederzahl entwickelt. „Wir verzeichnen einen leichten Anstieg. Insgesamt haben wir vier Mitglieder mehr als vor einem Jahr, davon sind zwei unter 18 Jahre alt.“ Zur Jugendarbeit sagte der Vorsitzende, dass dies der zeit- und arbeitsintensivste Bereich ist, in dem es öfter Zu- und Abgänge gibt. Erfreulich: „2017 gehen wir mit vier neuen Nachwuchssportlern an den Start. Die jungen Ruderer haben an zehn Wettkämpfen, davon acht Ruderregatten, teilgenommen. 28 Siege, sechs zweite und drei dritte Plätze sind die stolze Bilanz von acht Sportlern. Der Nachwuchs nahm zudem an vier Ferienfreizeiten und Trainingslagern teil. Erfolgreichste Sportlerin ist Pauline Rauls, die sich 2016 den Titel Deutsche Vizemeisterin holte.“ Unterstützung soll es künftig für Trainer Torsten Rauls etwa durch Mithilfe bei der Organisation der Kreis-, Kinder- und Jugendspiele, Vorstellung in Schulen und Beteiligung am Kindertag im Schwimmbad geben.
14 714 Gesamtkilometer
Mit Blick auf den Breitensport innerhalb des Vereins berichtete Mathias Schulz von zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten mit sehr hoher Beteiligung der Mitglieder. Die Gesamtkilometerleistung liegt bei 14.714 Kilometern. „Damit liegt die Talsohle hinter uns, wir können einen leichten Anstieg verbuchen.“
Neu war im vorigen Jahr auf Vorschlag der älteren Mitglieder die Garz-Rudertour mit Übernachtung in den Havelhöfen. Auch in diesem Jahr soll diese Tour unbedingt wiederholt werden. „Ruderpotenzial ist vorhanden. Wir können uns mehr zutrauen, wie das Beispiel Garz oder das An- und Abrudern zeigen“, ermuntert Mathias Schulz zu mehr Ruderfahrten.
Für die kältere Jahreszeit bleibt „Fit ohne Geräte“ die wichtigste Winteraktivität. Hier dankte er den Wassersportlern für die Nutzung ihres Mattenraumes.
Zum Bootsbestand berichtete der Vorsitzende, dass dieser durch Aussortieren reduziert wurde. So wurden überalterte und nicht mehr genutzte Wanderruderboote verkauft. Alte Rennboote gingen als Bootsspende nach Ungarn. Ein Wanderruderboot wurde neu angeschafft – ein Boot für die Anfängerausbildung, das als Zweier mit Steuermann und Dreier ohne Steuermann genutzt werden kann. Die Taufe findet zum Anrudern am 25. März statt. Der Zweier „Georg Kohlbach“ wurde generalsaniert. Für 2017 steht der Kauf eines Rennzweiers im Plan. Eine Zuwendung durch Lotto Toto ist bereits bewilligt.
Reparaturen vorgenommen
Zu den Reparaturen im Domizil auf der Spülinsel gehörten im vorigen Jahr die Dach- und Deckensanierung an einem Bungalow, die Farbbeschichtung der Gästebungalows, Montage von Außenbeleuchtungen und die Schaffung einer weiteren Pflasterfläche vorm Schleppdach-Bootsaußenlager.
Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern und dem Vorstand für das ehrenamtliche Engagement und die geleisteten Arbeiten.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt befassten sich die Ruderfreunde mit dem geplanten Anbau an das Bootshaus. „Wir verbinden damit viele Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten. So können wir Umkleideräume schaffen, den Kraftraum vergrößern, einen Mehrzweckraum für Gymnastik, Ruder- und Fahrradergometer und Versammlungen einrichten“, erklärt Mathias Schulz und berichtet von derzeit sehr beengten Bedingungen. Um EU-Fördergelder für den Sportstättenbau beim Landesportbund zu beantragen, wurden Entwurfspläne erarbeitet. Gerechnet wird mit Kosten von knapp 90 000 Euro. Mit einer Entscheidung dazu ist frühestens im März zu rechnen. „Mit unserem Antrag haben wir lediglich die Zuwendungsreife erreicht. Im Falle einer Bewilligung werden wir eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um dann über das Wie und mögliche Vorschläge aus der Mitgliedschaft zu sprechen, die gegebenenfalls mit in die Ausführungsplanung einfließen können.“
Dem Bootshausanbau haben die Mitglieder auf der Versammlung mit großer Mehrheit zugestimmt. Es gab lediglich zwei Enthaltungen.

Wie beengt die Räumlichkeiten im Domizil der Ruderriege sind, zeigt dieses Foto von der Mitgliederversammlung. Noch sind Versammlungs-, Küchen- und Umkleideraum eins.
Text: Volksstimme, Andrea Schröder, Foto: Ruderriege Havelberg

Erfolgreicher Saisonbeginn 2017: Bronze bei Ergowettkampf in Mühlberg

Beim Ergometerwettkampf in Mühlberg belegte Pauline Rauls den 3. Platz.
In ihrer Alterklasse waren in diesem Wettkampf 7 Sportlerinnen aus Mühlberg, Torgau, Beeskow und Plaue gemeldet.
Obwohl Pauline über die 1500m Renndistanz nicht ihre Bestzeit erreichte, war die Bronzemedaille niemals gefährdet, sodass sie am Schluss auf dem Podest landete.
In der nächsten Woche steigen die restlichen Kinder + Jugendlichen der Ruderriege in den Wettkampfbetrieb ein.
Fünf junge Sportler sind dann zum Athletikwettkampf und zwei zur Ergometerlandesmeisterschaft gemeldet. Text: Torsten Rauls, Foto Jannik Wilberg