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Felix Rauls in den Vorstand der Ruderjugend Sachsen-Anhalts gewählt.

Am 11.11.2016 hatte die Ruderjugend Sachsen-Anhalt die Jugendvertreter aller Rudervereine Sachsen-Anhalts zum Jugendrudertag nach Wittenberg eingeladen. Auf der Tagesordnung des Rudertages stand u.a. die Neuwahl des Vorstandes. Neben der Wahl des Landesjugendleiters als Vorsitzender der Ruderjugend mussten vier Posten im Vorstand ersetzt werden, da die bisherigen Amtsinhaber nicht mehr antraten.
Einstimmig wurde zum neuen Landesjugendleiter Tim Lauterbach vom Bernburger Ruderclub gewählt. Er übernimmt das Amt vom langjährigen Vorsitzenden Klaus Schindler, der am 01.11.2016 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Klaus 2016 11 Felix Rauls Vorstand der Ruderjugend Ressort Wanderrudernbekleidete das Amt des Landesjugendleiters seit über 25 Jahren. Sein unermüdliches Wirken und sein Engagement für die Ruderjugend ist nur schwer zu übertreffen. Die Ruderriege wünscht dem neuen Landesjugendleiter daher viel Erfolg und hofft, dass durch seine Arbeit die Ruderjugend Sachsen-Anhalt weiter zu den Spitzenteams unter den 16 deutschen Ruderjugenden zählen wird.
Nach der Wahl des Vorsitzenden waren die Ressorts Finanzen, Bildung, Wanderrudern und Öffentlichkeitsarbeit neu zu besetzen. Als Beisitzer für Wanderrudern wurde Felix Rauls einstimmig gewählt. Auch ihm wünschen wir viel Glück und hoffen, dass er als Rennruderer das Wanderrudern der Jugendlichen in Sachsen-Anhalt weiterentwickeln wird. Auch die weiteren offenen Vorstandsposten wurden durch junge Ruderer aus dem Land besetzt, was sicherlich ganz im Sinne von Klaus Schindler gewesen wäre.
Text + Foto: Torsten Rauls

Abrudern – Neuer Lack für „Georg Kohlbach“

Dieser Termin hat Tradition: Alljährlich im Herbst kommen die Mitglieder der Ruderriege Havelberg zum Abrudern zusammen.

Text + Foto: Dieter Haase, Volksstimme Havelberg

Das Abrudern beendet die offizielle Trainings- und Wettkampfsaison auf dem nassen Element. Bevor sich die Sportler am Sonntag aber noch einmal zu einer letzten Runde auf die Havel begaben, nutzte der Vorsitzende Mathias Schulz die Gelegenheit, um auf einige Höhepunkte des zu Ende gegangenen Sportjahres zurückzublicken. Diese Informationen sind allerdings nicht nur für die Mitglieder gedacht. Denn bei der Ruderriege Havelberg ist das Abrudern längst zu einem besonderen Tag geworden: zu einem Tag der Begegnung, zu dem Jung und Alt, Aktive und Passive, Eltern und Freunde des Rudersports immer herzlich willkommen sind.
Der Zweier  „Georg Kohlbach“ erstrahlt wieder in neuem Glanz.

Deutsche Vizemeisterin

Die Ruderer aus der Domstadt haben in 2016 eine ganze Reihe von Regatten (u. a. in Hamburg, Tangermünde und Bernburg) und Meisterschaften bestritten. Herausragend dabei war der Bundeswettbewerb in Salzgitter, bei dem Pauline Rauls zusammen mit Carlotta Wolff (Sportclub Magdeburg) im Leichtgewichts-Doppel­zweier der Mädchen, Altersklasse 13/14, Deutsche Vizemeister auf der 3000-m-Langstrecke geworden sind. Außerdem glänzten die Havelberger Nachwuchsruderer in diesem Jahr mit insgesamt fünf Landesmeister- und sechs Vizelandesmeister-Titeln.

Für die erwachsenen Sportler der Ruderriege war 2016 nicht weniger ereignisreich. Mathias Schulz nannte zum Beispiel Ausfahrten zu Himmelfahrt, zum Bootskorso, nach Garz oder Begegnungen mit Ruderfreunden in Itzehoe und Verden.

Zum Bericht des Vorsitzenden gehörte auch der Blick auf ein saniertes Zweier-Boot. „Es ist unser ältestes. Der Lack war schon komplett runter, dank Torsten Rauls wurde es nun wieder fit gemacht.“ Der 1968 gebaute Zweier trägt übrigens den Namen „Georg Kohlbach“. Der Seminar-Oberlehrer war es, der 1909 mit dem Schülerrudern in Havelberg begann. Zwei Jahre zuvor hatte er die Leitung des Lehrerseminars übernommen, das sich damals in der Domherrnstraße befand. Er legte den Grundstein für den Wassersport, der in den nächsten Jahren einen spürbaren Aufwind in Havelberg erhielt und bis auf wenige Ausnahmen konstant bis heute junge und ältere Leute begeistert.

Anschließend wurden auf der Havel noch einige Runden um die Stadt absolviert, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Im Vierer mit Steuermann, im Zweier mit Steuermann und im Einer drehten Mitglieder der Ruderriege Havelberg anlässlich des traditionellen Abruderns am Sonntag eine Runde um die Havelberger Stadtinsel. Foto: Dieter Haase

Bereits am Vormittag waren sechs Havelberger und vier Tangermünder Sportler in zwei Vierern mit Steuermann von Tangermünde aus gemeinsam nach Havelberg gerudert.

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Regatta in Hamburg

30% Siege auf der Hamburger Regatta erruderten sechs Aktive der Ruderriege Havelberg am 24. und 25.September 2016 in für sie 20 gemeldeten Rennen.

Bei herrlichem Herbstsonnenschein begannen die Wettkämpfe am Samstag über 300 und 1000Meter. Die ersten Goldmedaillen errangen Elias Leue, Ben Kowanietz und Pauline Rauls je im Einer über 300m.

Auch im Doppelzweier gewann Elias mit einem Ruderkameraden aus Bernburg Pauline konnte hier ebenfalls mit einer Ruderkameradin aus Bernburg einen zweiten Platz errudern.

Am Nachmittag starteten sie noch einmal über 1000m. Dort gelang es ihr wieder sie Silbermedaille zu erkämpfen.

Die Rennen wurden am Sonntag fortgesetzt. Auch hier zeigten Elias und Pauline wieder ihr Können auf der 300m-Strecke.

So gewann Elias den Jungen -Einer der Altersklasse 11 mit der schnellsten Zeit aller gemeldeten Starter.

Sowie Pauline Rauls im Einer und im Doppelzweier über diese Strecke siegte. Im Zweier legte sie mit ihrer Ruderkameraden aus Bernburg die zweitschnellste Zeit aller in der Altersklasse 13 und 14 gemeldeten Zweier zurück. Nur ein Jungendoppelzweier der Altersklasse 14 war schneller als diese beiden.

Am Nachmittag konnte Pauline noch einmal mit einer starken Leistung überzeugen. Sie gewann gegen 5 weitere Ruderrinnen auf der 1000m-Strecke.

Schwierig ist es, bei der Hamburger Regatta für die Junioren Erfolge zu erzielen, da die Trainingsintensität der renommierten Vereine aus Hamburg, Bremen , Niedersachsen und Schleswig-Holstein die unserer Junioren weit übersteigt. Lediglich Felix Rauls errang über 1000m im Junioren-EinerA (17+18J), eine Bronzemedaille und ließ so bei vollem Feld noch 3 Ruderer hinter sich.

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Die Regattasaison ist für dieses Jahr vorbei, die Wassersaison klingt mit der Teilnahme am Trainingslager der Ruderjugend Sachsen-Anhalt in Prieros in der ersten Herbstferienwoche aus.

Danach geht es ins Wintertraining. Wie heißt es noch so schön bei den Ruderern: Weltmeister werden im Winter gemacht!

Text und Foto: K. Rauls

Gemeinschafts-Wanderfahrt Verdener Ruderverein und Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Das lange Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit nutzten 22 Ruderer für eine gemeinsame Wanderfahrt auf der Aller, Leine und Weser.

So wurde dies so zusagen zur Begegnung beider Partnerstädte zum Tag der Deutschen Einheit. Jedoch nicht wie in diesem Jahr offiziell in Havelberg, sondern für uns Ruderer in Verden.

2014 feierte der Verdender Ruderverein sein 125 jähriges Bestehen und lud dazu auch die Ruderriege Havelberg von 1909 e.V. ein. Daraus entwickelte sich eine engere Freundschaft  zwischen den Ruderern. Wir nehmen dies zum Anlass – so allen möglich – uns einmal jährlich gegenseitig zu besuchen. In diesem Jahr wurden wir von den Verdener Ruderfreunden eingeladen. Unter der Fahrtenleitung des Vorsitzenden Eckhard Raake wurde eine Wanderfahrt auf den Heimatflüssen Aller, Leine und Weser organisiert.

Wir, das heißt sechs „Ossis“, fünf aus Havelberg, einer aus Dessau, machten uns am Freitag auf dem Weg zu den „Wessis“ nach Verden. Dort angekommen nahmen wir uns Zeit, um die Innenstadt ein wenig kennen zu lernen. Am Nachmittag ging es dann ins Bootshaus zum Beladen der Ruderboote und Abtransport zum ca. 40 km oberhalb von Verden liegenden Hotel „Allerhof“ im kleinen Örtchen Bosse. Von dort aus starteten wir zu zwei Tagestouren.

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Am Startpunkt an der Schleuse Hademstorf

 

Die für Samstag geplante Tour auf der Leine musste aufgrund extremen Niedrigwassers des Flusses kurzfristig geändert werden. So starteten wir nahe der Mündung der Leine in die Aller und konnten zumindest noch auf 2 km die Leine rudernd erkunden.

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„Schwein“ will auch mit

 

 

Der Sonntag führte uns dann auf der Aller zurück in die Reiterstadt Verden. Auch die Aller führte sehr wenig Wasser. Immer wieder mussten unsere Steuerleute tückischen Sandbänken ausweichen. Teilweise kam es trotz aller Vorsicht zu Kollisionen mit den Sandbänken. Die Grundberührungen der Boote führten zu leichten Lackkratzern in der Bootsaußenhaut. Somit fand der von uns Ruderern bekannte Wunsch:  „…Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel…“ nun erst recht seine ernsthafte Bedeutung. Denn die Verdener besitzen zumeist sehr neuwertige Wanderruderboote im tadellosen Zustand.

Entgegen der trüben und regnerischen Wetterprognosen ruderten wir bei erstaunlich gutem Wetter, erst wenige km vor Verden störte uns starker Gegenwind und Regen, welcher uns an die letzten beiden gemeinsamen Wanderfahrten erinnerte. Dennoch erreichten alle 22 Ruderer in 5 Booten wohlbehalten am Sonntagnachmittag das Ziel.

Lothar serviert Danziger Goldwasser 20161002_124642

Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir bei einem gemütlichen Grillfest. Die Havelberger nutzten den Abend, um den Verdener Ruderern Grüße aus der Partnerstadt in Form eines Fotos der 2015 stattgefundenen „BUGA-Cup“ Regatta vor der Domkulisse zu überbringen.

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Am Einheitstag unternahmen alle Teilnehmer der Rudertour nochmals einen Tagesausflug zum Sperrwerk der Weser bei Intschede, welches sich ca. 10 Kilometer vom Ruderbootshaus befindet. Insgesamt wurden 86 km an diesem Wochenende gerudert.

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Das Wehr an der Weser bei Intschede

 

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und insbesondere bei „Ecki“ für die tolle Organisation dieser Fahrt. Wir sind froh über die wieder belebte Freundschaft zwischen den Vereinen und freuen uns auf ein Wiedersehen in Havelberg.

Ganz unbeabsichtigt wurde für beide Vereine das „Tag der Deutschen Einheit Wochenende“ ganz im Sinne der Einheit zelebriert. 27 Jahre nach dem Mauerfall sind die vorgenannten Personenkreise „Ossi“ und „Wessi“ vielleicht überalterte Begriffe. Doch gerade in Zeiten von Pegida und AfD ist es gut, mal nicht darüber nachzudenken was uns trennt und wo gegen man sein kann, sondern was uns verbindet.

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Text & Foto: Mathias Schulz, Beate Gädeke

 

Tangermünder Hafensprint 2016

Am 27.08.2016 nahmen die aktiven Ruderer der Ruderriege am Tangermünder Hafensprint teil. Bei IMG-20160828-WA0046strahlendblauem Himmel und später sengender Hitze wurden 7x Gold und drei zweite Plätze errudert. So siegte Sören Wolff im Einer, im Doppelzweier in Renngemeinschaft mit dem Tangermünder Ruderclub und im Doppelvierer gemeinsam mit Felix Rauls und den Tangermünder Sportlern Jannik Willberg und Malte Verenkotte.

 

 

 

 

 

 

Pauline Rauls erruderte Gold im Doppelvierer der Mädchen AK 13/14 mit den Mädels  vom Bernburger Ruderclub und dem Sportclub Magdeburg/Abt. Rudern.06

Beate Gädeke querte im Mix-Zweier mit Mathias Schulz als erste die Ziellinie.

Bei zwei weiteren Rennen wurde beim Fotofinish leider zu unseren ungunsten entschieden: Pauline wurde zweite im Einer, Felix wurde zweiter im Riemenzweier mit Malte Verenkotte.

Spannend wurde es nochmal ganz am Ende: Bei den 3000m Langstrecke siegte das Boot mit den Bernburger Masterruderern vor den Junioren der Renngemeinschaft Tangermünde/Havelberg (Jannik Wilberg (TRC), Malte Verenkotte (TRC), Sören Wolff (RHV), Felix Rauls (RHV) Stf. Maybrit Verenkotte(TRC)), die wiederum vor den Senioren der Renngemeinschaft Tangermünde/Havelberg (Pascal Gädeke (RHV), Erik Luther (RHV), Beate Gädeke (RHV), Mathias Schulz (TRC) und Stm. Horst Scheel (RHV)) im Ziel waren. Aufgrund der altersmäßigen Trennung (JM A/B, MM A-H, Mixed A-H) in diesem Rennen erhielten alle eine Goldmedaille. 🙂

Text: Katrin Rauls

Die Havel – mal ganz

Schon letztes Jahr fasste der Trainer der Ruderriege Havelberg für sich einen Entschluss: Einmal den Fluss des Trainingsreviers seiner Sportler ganz berudern. Von der Quelle an geht es nicht – das ist klar. Eingesetzt werden sollte in Blankenförde – an der oberen Havel.

Wie geplant, so geschehen. In der dritten Juliwoche 2016, was für Sachsen- Anhalt gleichzeitig die vierte Schulferienwoche war, wurde der Plan in die Tat umgesetzt: 6 Ruderrecken -2 Trainer und 4 Junioren aus Tangermünde und Havelberg- ließen sich mit zwei Gigzweiern (Möwe und Taube) nach Blankenförde bringen.

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Tag 1: Blankenförde bis Fürstenberg: 44 km

Früh ging der Tag los, man wollte ja noch was schaffen: Abfahrt um 7.30 in Tangermünde. Gegen 11.00 war man dann auf dem Wasser. Der erste Kilometer war dann doch sehr abenteuerlich, weil sehr schmal. Sowohl auf backbord wie auch auf steuerbord stoßen die Blätter der Skulls ans Ufer. Hier die restlichen Fakten des ersten Tages: 1x Umtragen an der Useriner Mühle, 3x Schleusen – in Wesenberg, Steinhavelmühle und Fürstenberg. Gerudert über den Görtowsee, den Ziersee, den Useriner See, den Großen Labussee, den Woblitz-Ellelbogensee, den Ziernsee, den Menowsee, den Röblinsee und den Schwedtsee. Mittag gab es an der Brücke in Ahrensberg beim Fischimbiss – sehr lecker. Das Wetter war ganz schön, manchmal leichter Regen und ein bisschen Gegenwind.

Tag 2: Fürstenberg – Burgwall: 35 km

Bei Bewölkung und z.T. leichtem Regen, der zum Abend hin aber nachließ, wurde am zweiten Tag durch die Schleusen Bredereiche, Regow, Zaaren und Schorfheide geschleust. Die Havel hat  dort viele Kurven und der Stolpsee wurde überquert. Mittags gab es wegen der wenigen Gaststätten und Anlegestellen Bohnensuppe vom Gaskocher. Abends erreichten die Boote Burgwall. Beim Gasthaus  „Zur Fähre“ wurde abends lecker gegessen. Gezeltet wurde auf der danebenliegenden Wiese. Trotz des dunkelwerdenden Himmels kam aber nur ein Schauer. Vor Juli-Gewitter blieb die Fahrt die ganze Woche verschont.

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Tag 3: Burgwall – Birkenwerder: 51 km

Am dritten Tag wurde mehr als gedacht gerudert. So wurde kurzfristig der Ruderverein in Birkenwerder  (s. Foto) das Ziel an dem Abend: zum Übernachten in Zelt oder Lumalager sehr zu empfehlen! Hier zu den Fakten: 3 Schleusen und einmal Umtragen  in Zehdenick, Bischofswerder, Liebenwalde und Lehnitz-Schleuse. Von Zehdenick bis Liebenwalde wurde der Vosskanal berudert, dann der Malzer Kanal – hier wurde die Schurre (Gleislore) genutzt -, danach der Oder-Havel-Kanal über den Lehnitzsee bis Birkenwerder, wo wie oben erwähnt genächtigt wurde. Alle Gewässer gehören zur „Oberen Havel-Wasserstraße“. Mittag wurde in Liebenwalde am Stadthafen eingekehrt. Der liegt am langen Trödel (Verlängerung des Finow-Kanals. Das Hafenbistro neben der Marina Liebenwalde -dort gibt es auch einen Ruderbootssteg-ist empfehlenswert. Das Wetter war trocken, aber bewölkt.

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Tag 4: Birkenwerder – Potsdam: 45 km

Erst mal die Fakten: Gerudert wurde am vierten Tag auf dem Oder- Havel-Kanal, dem Niederneuendorfer See, der Havel, dem Wannsee, dem Jungfernsee, dem Tiefen See und dem Templiner See. Einmal wurde umgetragen an der Schleuse Spandau (nach der Schleuse Spandau mündet die Spree in die Havel, d.h. Km-Zählung ab hier durchgehend bis Quitzöbel). Sightseeing war Thema des Tages. So wurde die Zitadelle, Schwanenwerder, die Pfaueninsel, die Glienicker Brücke passiert. Durch die „Alte Fahrt“ (Havel in der Potsdamer Innenstadt)genutzt, um den Schlossneubau zu bewundern. Berlins wahrscheinlich einzige vereinseigene denkmalgeschützte Lindenallee wurde mittags mehr oder weniger bereits mittags bewundert. Beim Ruderverein Collegia 1895 e.V. ,wo laut Vorplanung der Fahrt eigentlich gezeltet werden sollte, wurde nun doch kein Nachtstop eingelegt, war ja wie gesagt erst Mittag. So wurde zumindest die Gästeküche zum Aufwärmen der Linsensuppe genutzt.  In Potsdam konnte leider nicht bei den Ruderern genächtigt werden. Aber die Wassersportfreunde (Kanu) mit dem sehr netten Hafenmeister freuten sich über die Ruderer. Gezeltet wurde wie immer mit idyllischem Wasserblick.

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Tag 5: Potsdam – Brandenburg: 48km

Gerudert wurde auf der Potsdamer Havel, über den Templiner See, den Schwielowsee, den Großen und den Kleinen Zernsee, den Trebelsee und die Havel. Bei Ketzin mündet der Havel- und der Sacrow-Paretzer-Kanal ein. Ab hier ist die Km-Zahlung wieder durchgehend bis Quitzöbel – die Potsdamer Havel hat ab der Glienicker Brücke eine eigene Km-Zählung. Ab Ketzin waren die „Havel-mal-ganz-Ruderer“ auf der Unteren-Havel-Wasserstraße. Mittags wurde im Ketziner Hafen beim Italiener geschlemmt. Passend dazu war das Wetter sonnig und warm, kein Wind, d.h. wenig Wellen auf den Seen und leichter Schiebewind. Übernachtet wurde beim Kanuverein in Brandenburg.

Tag 6:  Brandenburg – Rathenow: 47km

Bei herrlichem Sonnenschein und durchgängigem Schiebewind war es trotz zeitiger Abfahrt (7:30Uhr Ablegen) sehr wellig auf dem Plauer See. Gerudert auf der Niederhavel wurde dann noch der Breitlingsee gequert. Mittagspause in Bahnitz am Strand. Auch in Bahnitz wurde die einzige Schleuse an diesem Tag genutzt: die Bahnitzer Schifffahrtsschleuse.

Abends endlich mal wieder bei Ruderern, der Rathenower RC Wiking bot Quartier.

  1. Tag Rathenow – Havelberg: 45 km

An diesem letzten Tag begann die Tour auf der Rathenower Havel, die übrigens 2 Kilometer länger ist als die Stromhavel). Es wurde dreimal geschleust: die Rathenower Schleuse, die Schleuse Grütz und die Schleuse Garz. Unterhalb der Schleuse Garz liegt Strodehne. Dort am Strand gab es Pizza -vom lieben Landdienst von Havelberg aus geliefert.

Bei sonnigem und sehr warmem Wetter ging es nach kurzer Pause weiter gen Heimat, gegen 16.00 Ankunft am Steg der Ruderriege Havelberg

Fazit: Tolle Tour, in den Etappen nur mit gut trainierten Ruderern zu schaffen – Die Mitfahrer sind stolz auf 312 km in 7 Tagen. 001 die Ruderrecken auf Havelfahrt

Text und Foto: Pauline und Katrin Rauls

Vereinswochenende in Garz

Ein tolles Vereinswochenende auf Havelhöfen Garz liegt hinter uns. Von Wassersuppe aus wurden 38 km bei strahlendem Sonnenschein sowie bei Nieselregen gerudert. Andere Mitglieder radelten teils mit „kleinen Umwegen“ nach Garz.

Die Teilnehmer sind sich einig: Dieses gemeinsame Wochenende sollte unbedingt wiederholt werden. Die nett und rustikal hergerichteten Havelhöfe Garz stellen eine tolle Alternative zum Gahlberg dar.

Der Termin steht bereits so gut wie fest: 8./9. Juli 2017 – Also schon mal in den Kalender notieren.

Fotogalerie:

Pauline Rauls ist Deutsche Vizemeisterin

Deutsche Vizemeisterinnen im Rudern wurden Pauline Rauls (Ruderriege Havelberg ) und Carlotta Wolff (Sportclub Magdeburg, Abt. Rudern) in ihrem Leichtgewichtsdoppelzweier der Mädchen der Altersklasse 13/14.

BW Pauline

Auf dem Salzgittersee qualifizierten sie sich beim Bundeswettbewerb in Salzgitter schon am Freitag, den 01.Juli auf der 3000m- Langstrecke als zweitschnellstes Boot für das A-Finale am 03.Juli (Sonntag). Dort konnten sie dann bis zur 500m-Marke die Führung halten(auf dem Foto im gelben Renntrikot). Im Endspurt der insgesamt 1000m wurden sie dann doch noch von Sportlern der Bayerischen Ruderjugend geschlagen. So wurde es Silber für die beiden Sportlerinnen der Ruderjugend Sachsen-Anhalt.
Nun geht es in die verdiente Sommerpause, bevor Anfang August das Training für den Hafensprint in Tangermünde wieder aufgenommen wird.

Foto + Text: Katrin Rauls