Regatta in Hamburg

30% Siege auf der Hamburger Regatta erruderten sechs Aktive der Ruderriege Havelberg am 24. und 25.September 2016 in für sie 20 gemeldeten Rennen.

Bei herrlichem Herbstsonnenschein begannen die Wettkämpfe am Samstag über 300 und 1000Meter. Die ersten Goldmedaillen errangen Elias Leue, Ben Kowanietz und Pauline Rauls je im Einer über 300m.

Auch im Doppelzweier gewann Elias mit einem Ruderkameraden aus Bernburg Pauline konnte hier ebenfalls mit einer Ruderkameradin aus Bernburg einen zweiten Platz errudern.

Am Nachmittag starteten sie noch einmal über 1000m. Dort gelang es ihr wieder sie Silbermedaille zu erkämpfen.

Die Rennen wurden am Sonntag fortgesetzt. Auch hier zeigten Elias und Pauline wieder ihr Können auf der 300m-Strecke.

So gewann Elias den Jungen -Einer der Altersklasse 11 mit der schnellsten Zeit aller gemeldeten Starter.

Sowie Pauline Rauls im Einer und im Doppelzweier über diese Strecke siegte. Im Zweier legte sie mit ihrer Ruderkameraden aus Bernburg die zweitschnellste Zeit aller in der Altersklasse 13 und 14 gemeldeten Zweier zurück. Nur ein Jungendoppelzweier der Altersklasse 14 war schneller als diese beiden.

Am Nachmittag konnte Pauline noch einmal mit einer starken Leistung überzeugen. Sie gewann gegen 5 weitere Ruderrinnen auf der 1000m-Strecke.

Schwierig ist es, bei der Hamburger Regatta für die Junioren Erfolge zu erzielen, da die Trainingsintensität der renommierten Vereine aus Hamburg, Bremen , Niedersachsen und Schleswig-Holstein die unserer Junioren weit übersteigt. Lediglich Felix Rauls errang über 1000m im Junioren-EinerA (17+18J), eine Bronzemedaille und ließ so bei vollem Feld noch 3 Ruderer hinter sich.

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Die Regattasaison ist für dieses Jahr vorbei, die Wassersaison klingt mit der Teilnahme am Trainingslager der Ruderjugend Sachsen-Anhalt in Prieros in der ersten Herbstferienwoche aus.

Danach geht es ins Wintertraining. Wie heißt es noch so schön bei den Ruderern: Weltmeister werden im Winter gemacht!

Text und Foto: K. Rauls

Gemeinschafts-Wanderfahrt Verdener Ruderverein und Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Das lange Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit nutzten 22 Ruderer für eine gemeinsame Wanderfahrt auf der Aller, Leine und Weser.

So wurde dies so zusagen zur Begegnung beider Partnerstädte zum Tag der Deutschen Einheit. Jedoch nicht wie in diesem Jahr offiziell in Havelberg, sondern für uns Ruderer in Verden.

2014 feierte der Verdender Ruderverein sein 125 jähriges Bestehen und lud dazu auch die Ruderriege Havelberg von 1909 e.V. ein. Daraus entwickelte sich eine engere Freundschaft  zwischen den Ruderern. Wir nehmen dies zum Anlass – so allen möglich – uns einmal jährlich gegenseitig zu besuchen. In diesem Jahr wurden wir von den Verdener Ruderfreunden eingeladen. Unter der Fahrtenleitung des Vorsitzenden Eckhard Raake wurde eine Wanderfahrt auf den Heimatflüssen Aller, Leine und Weser organisiert.

Wir, das heißt sechs „Ossis“, fünf aus Havelberg, einer aus Dessau, machten uns am Freitag auf dem Weg zu den „Wessis“ nach Verden. Dort angekommen nahmen wir uns Zeit, um die Innenstadt ein wenig kennen zu lernen. Am Nachmittag ging es dann ins Bootshaus zum Beladen der Ruderboote und Abtransport zum ca. 40 km oberhalb von Verden liegenden Hotel „Allerhof“ im kleinen Örtchen Bosse. Von dort aus starteten wir zu zwei Tagestouren.

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Am Startpunkt an der Schleuse Hademstorf

 

Die für Samstag geplante Tour auf der Leine musste aufgrund extremen Niedrigwassers des Flusses kurzfristig geändert werden. So starteten wir nahe der Mündung der Leine in die Aller und konnten zumindest noch auf 2 km die Leine rudernd erkunden.

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„Schwein“ will auch mit

 

 

Der Sonntag führte uns dann auf der Aller zurück in die Reiterstadt Verden. Auch die Aller führte sehr wenig Wasser. Immer wieder mussten unsere Steuerleute tückischen Sandbänken ausweichen. Teilweise kam es trotz aller Vorsicht zu Kollisionen mit den Sandbänken. Die Grundberührungen der Boote führten zu leichten Lackkratzern in der Bootsaußenhaut. Somit fand der von uns Ruderern bekannte Wunsch:  „…Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel…“ nun erst recht seine ernsthafte Bedeutung. Denn die Verdener besitzen zumeist sehr neuwertige Wanderruderboote im tadellosen Zustand.

Entgegen der trüben und regnerischen Wetterprognosen ruderten wir bei erstaunlich gutem Wetter, erst wenige km vor Verden störte uns starker Gegenwind und Regen, welcher uns an die letzten beiden gemeinsamen Wanderfahrten erinnerte. Dennoch erreichten alle 22 Ruderer in 5 Booten wohlbehalten am Sonntagnachmittag das Ziel.

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Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir bei einem gemütlichen Grillfest. Die Havelberger nutzten den Abend, um den Verdener Ruderern Grüße aus der Partnerstadt in Form eines Fotos der 2015 stattgefundenen „BUGA-Cup“ Regatta vor der Domkulisse zu überbringen.

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Am Einheitstag unternahmen alle Teilnehmer der Rudertour nochmals einen Tagesausflug zum Sperrwerk der Weser bei Intschede, welches sich ca. 10 Kilometer vom Ruderbootshaus befindet. Insgesamt wurden 86 km an diesem Wochenende gerudert.

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Das Wehr an der Weser bei Intschede

 

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und insbesondere bei „Ecki“ für die tolle Organisation dieser Fahrt. Wir sind froh über die wieder belebte Freundschaft zwischen den Vereinen und freuen uns auf ein Wiedersehen in Havelberg.

Ganz unbeabsichtigt wurde für beide Vereine das „Tag der Deutschen Einheit Wochenende“ ganz im Sinne der Einheit zelebriert. 27 Jahre nach dem Mauerfall sind die vorgenannten Personenkreise „Ossi“ und „Wessi“ vielleicht überalterte Begriffe. Doch gerade in Zeiten von Pegida und AfD ist es gut, mal nicht darüber nachzudenken was uns trennt und wo gegen man sein kann, sondern was uns verbindet.

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Text & Foto: Mathias Schulz, Beate Gädeke