Oktober 2019

Abrudern am 20. Oktober 2019

Am 20. Oktober begann unser Abrudern mit der Fahrt nach Tangermünde zum befreundeten Verein.Es waren vier Boote zu komplettieren, wobei wir Unterstützung vom Tangermünder Ruderverein erhielten, die auch mitruderten. Die Strecke betrug insgesamt auf der Elbe 36 Km und 2 im Schleusenkanal.

Das Wasser war ganz ruhig, leichter Schiebewind und ein wunderbarer sonniger Tag zum Rudern.Es ging die Elbe von Tangermünde runter nach Havelberg durch die Schleuse zum Vereinsheim.

Sehr erfreut waren wir über unsere vier Neueinsteiger, die diese Tour zum ersten mal mitmachten und sie mit Bravur meisterten.

Bei einer Pause nach der Hälfte der Strecke gab es eine kleine Stärkung für alle.

Oder mann kann die Zwischenpausen auch anderweitig zur Entspannung nutzen.

Nach der Schleusung ging es weiter zum Bootshaus, wo die Boote gereinigt und wieder eingelagert wurden.

Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden ging es gemütlich beim Kaffeetrinken weiter.Hier unser dank an alle die Kuchen usw. zu der Kaffeetafel beisteuerten. Am Abend wurde der Grill angefacht und es wurde noch lange weiter gefeiert.

Rudern in Verden

Besuch unserer Ruderfreunde in Verden

Im September nahmen wir eine Einladung unserer Ruderfreunde vom Verdener Ruderverein an. Wir fuhren am Wochenende vom Freitag 20.09.2019 bis Sonntag 22.09.2019 nach Verden. Wir waren 24 Mitglieder, die der Einladung folge leisteten.

Es wurde eine Pause eingelegt, wo jeder etwas beisteuerte, was allen sehr geschmeckt hat.

Nach dem Einchecken fand ein kleiner Stadtbummel durch die Altstadt von Verden statt,

begaben wir uns zum Bootshaus, wo wir durch den Vorsitzenden, Eckhard Raake, recht herzlich begrüsst wurden. Er hatte für alle Pizza organisiert, die allen gut geschmeckt hat. Am späteren Abend wurde dann der nachgebaute Vereins-Trink-Riemen eingeweiht, wobei wir, die Havelberger , eine kleine Lehrvorführung in der Benutzung des Trinkriemen gaben.

Am Samstag starteten die Ruderer, von uns waren 9 am Start, mit dem Bus von Verden nach Eilte, Hier wurden die Boote wieder komplettiert und zu Wasser gelassen. Start der Boote war um 10.15 Uhr. Es lag eine Ruderstrecke von 46 Km vor uns. Der Verdener Verein stellte die Boote und es beteiligten sich von ihnen 10 Mitglieder, die dann in gemischten Booten die Strecke befuhren.

Auch auf der Aller, die für uns Havelberger sehr ungewöhnlich war, hatten die Steuerleute alle Hände voll zu tun. Zu schaffen machte uns auch hier der sehr niedrige Wasserstand und die Enge und Kurven des Flusses, so das sehr oft Geröll und Sandbänke zu meistern waren.

Bei der ersten großen Pause gegen 14.30 Uhr bei der Fähre in Westen , wo dann die Radfahrer dazu gestoßen sind, gab es einen kleinen Imbiss.

Die Radfahrer, geführt vom Vereinsvorsitzenden Eckhard Raake, machte über Land ihren Weg zur Fährstelle. Sie legten ebenfalls eine gemütliche Pause in Otersen zum Dorfladen ein.

Der selbstgemachte Kuchen und die Torten fanden großen Anklang bei den Radlern.

Am Abend wurde beim Nachbarverein ein deftiges Grillmenü mit einer großen Salatbar serviert.

Im Anschluss an das leckere Abendessen überreichte unser Vorsitzende den Verdenern ein kleines Gastgeschenk.

Am Sonntag starteten wir noch eine kleine Rudertour von Verden nach Intschede zum Wehr und zurück. Es war eine Strecke von rund 20 Km. Die Radfahrer fuhren über Land zum Wehr.

Dort machten wir eine gemeinsame Pause und ein hilfsbereiter Paddler machte für uns das Gruppenfoto. Die Ruderer begaben sich dann auf dem Rückweg zum Boothaus, wo die Boote gereinigt und wieder eingelagert wurden.Die Radfahrer begaben sich dann per Landweg zurück zum Bootshaus. Anschließend wurden die Fahrräder wieder auf dem Hänger verladen und wir verabschiedeten uns und traten die Heimreise gegen 14.30 Uhr an.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Thomas Bergmair für die Unterstützung während der Radtouren und für den Transport der Fahrräder, so das die Radler ebenfalls beweglich waren.

August 2019

Am letzten Wochenende im August war es wieder mal soweit.

Es stand der Bootskorso an. Es war herrlicher Sonnenschein und Temperaturen um die 30°.

Der Bootskorso begann mit dem Fischerstechen am frühen Nachmittag. Von unserem Verein wurden zwei Mannschaften gestellt. Die erste Besatzung , die “ Ruder – Recken „, mit Beate, Jürgen, Matthias und Carsten mussten ihren Titel vom Vorjahr verteidigen.

Die Zweite Besatzung , die “ Ruder – Galeeren “ , mit Thomas, Heidrun, Uli und Bernd.

Der Titel aus dem Vorjahr konnte leider nicht verteidigt werden.

Es waren viele mit ihren bunt geschmückten Boote dabei. Unser Verein beteiligte sich mit einem Katamaran unter dem Motto einer chinesischen Galeere.

Die Gebrüder Weisheit boten einige ihrer artistischen Leistung auf dem Hochseil mit Motorrädern dar.

Der Abend wurde mit einem Feuerwerk beendet. Danach ging es dann in der Uferstraße bis zum Morgen weiter. Wir

feierten bei uns im Bootshaus bis zirka 3 Uhr bei einer gemütlichen Runde.

Wanderfahrt der Ruderjugend

Wanderfahrt der Ruderjugend Sachsen – Anhalt

Jugendwanderfahrt Elbe 2019 Usti nad Labem bis Magdeburg in 6 Tagen



Die diesjährige Jugendwanderfahrt der Ruderjugend Sachsen-Anhalt fand vom 06.07.-13.07.2019 von Usti nad Labem bis (eigentlich) Tangermünde auf der Labe bzw.Elbe mit insgesamt 10 Teilnehmern aus Bernburg, Tangermünde und Havelberg statt. Es wurde in zwei Vierern gerudert. Gepäck und Proviant wurde durch den Landdienst (Danke, Nicole Willberg) mit Auto und Anhänger mitgeführt.


Start war am 06.07. in Tangermünde. Um 7.00 Uhr starteten die Autos in Richtung Usti. Auf der Strecke bei Bernburg wurden noch zwei Sportler eingesammelt. Kurz nach Mittag waren wir bereits in Tschechien. Der Ruderverein in Usti (Tj Chemicka Usti, Oddil Veslovani Prazska 64/43) liegt oberhalb der Schleuse, deren Schleusen-zeiten wir dann auch noch im Laufe des Tages herausfanden (Sie schleust 6.00-19.00 Uhr). Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Bootshausgelände. Der Rest des Tages verging mit Erkunden der Umgebung und Boote fertig machen für die Fahrt ab dem nächsten Tag.

Elbefahrt Tag 1 – 07.07.2019 Usti – Postelwitz = 48km

Burg Schreckenstein auf der Steuerbordseite lassend verließen wir Usti nad Labem gegen 8.30 Uhr am 1.Tag. Nach dem Ablegen um 8.00 konnten wir direkt in die Schleuse einfahren dank dem tschechischen Betreuer, der vom Ruderverein dort schon angerufen hatte. Zu Mittag aßen wir in Děčín in der Gaststätte, danach ging es mit wenig Wasser bis zur tschechisch-deutschen Grenze (km 730). Dort beginnt die neue Zählung mit 0. Wir ruderten weiter bis zum Yachtclub Postelwitz (km-Schild 8), die uns sehr freundlich empfingen. Dort schlugen wir unsere Zelte auf.

Elbefahrt Tag 2 – 08.07.2019 Postelwitz – Dresden = 41km

Am nächsten Tag brachen wir 8.00 Uhr in Postelwitz auf. Nach etwa einer Stunde kamen wir an Königstein vorbei und passierten dort die Fähre. Dann machten wir eine kurze Pause, um den guten Blick auf die Festung Königstein (km 17) zu genießen. Nach einer weiteren Rast beim Pirnaer Ruderverein ging es weiter bis nach Dresden. Viele Villen, das Schloss Pillnitz und u.a. der Laubegaster Ruderverein Dresden säumten das Ufer. Bald erreichten wir unser Etappenziel: der Dresdener Ruderverein (km 49) – gegenüber ist übrigens ein Konsum. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir noch Sightseeing und schauten uns das „Blaue Wunder“ von Dresden an.

Elbefahrt Tag 3 – 09.07.2019 Dresden – Mühlberg = 79km

Wegen der langen Etappe an Tag 3 starteten wir bereits um 7.00 Uhr. Wir ruderten durch die Innenstadt von Dresden, wo wir die Sightseeingtour vom Vortag weiterführten: Grünes Gewölbe, Dresdener Frauenkirche und Sächsische Staatskanzlei bekamen wir zu sehen. Weiter stromabwärts konnten wir auch einige Weingüter sehen und pausierten beim Dresdener Ruderclub. Kurz später passierten wir Meißen, wo wir den Meißener Dom und die Burg bestaunen konnten. Mittagspause war in Merschwitz (km 97,8), wo uns unser Landdienst mit Essen versorgte. Hiernach folgten noch einige Kilometer bis zur Einfahrt vom Hafen Mühlberg (km 127,1). Beim Ruderverein Mühlberg, schlugen wir an diesem Abend unsere Zelte auf.

Elbefahrt Tag 4 – 10.07.2019 Mühlberg – Wittenberg = 86km

Nach einer kurzen Nacht verließen wir den Hafen von Mühlberg gegen 7.00 Uhr. Stromabwärts lag Torgau. Nach dem Schloss in Torgau, liegt Torgauer Rudervein am Ufer. Danach kommt Greudnitz (km 178,6), wo wir Mittagspause und Siesta machten. Nach Vorbeifahrt an dem Ort Elster kamen wir am Ruderclub Wittenberg (km 212,6) an, wo wir schon erwartet wurden

Elbefahrt Tag 5 – 11.07.2019 Wittenberg – Aken = 63km

Diesmal starteten wir gegen 8.00 Uhr. Bei Coswig, passierten wir die Fähre und den Kanuclub. Bei der Roßlauer Rudergesellschaft (km 258) machten wir Mittagspause. Kurz vor Aken fuhren an der Fähre vorbei und legten beim Ruderclub Aken (km 276) an: unserem nächstem Etappenziel. Hier bauten wir unsere Zelte auf und beendeten geruhsam den Tag.



Elbefahrt Tag 6 – 12.07.2019 Aken – Magdeburg = 48 km

Gegen 8.00 Uhr legten wir in Aken ab und ruderten an der Mündung der Saale und Elbfähre Barby vorbei bis nach Schönebeck. Dort legten wir an um eine kurze Pause zu machen und uns das neue Bootshaus von Union 1861 Schönebeck anzuschauen. Danach waren es noch 14 km bis nach Magdeburg, wo wir beim Ruderclub Alt-Werder Magdeburg Quartier bezogen, nachdem wir die Fähre Westerhüsen und Buckau noch passierten.

Elbefahrt Tag 7

Unsere eigentlich noch einen Tag länger geplante Tour endete hier. Der stetige Gegenwind und an diesem Morgen unangenehme Regen machte uns die Entscheidung einfach: Magdeburg – Tangermünde machen wir bei der nächsten Tour. Elbe, wir kommen also wieder! Elberudern macht hart!



Garz im Juli 2019


Vereinswochenende in Garz


Unser Vereinswochenende in Garz begann schon mit dem besten Wetter, was sich Ruderer hätten je wünschen können. Es ging pünktlich am Samstag um 8.oo Uhr los nach Ferchesar zum Hohennauener See, wo die Boote eingesetzt wurden. Es waren 8 Ruderer an den Start gegangen.

Bildergebnis für hohennauener see

Hier begann dann die Rudertour über dem See, dem Havelkanal und der Havel nach Garz, mit einem kleinen Zwischenstopp auf der Schiffsgaststätte in Molkenberg für einen kleinen Imbiss.

Um 11.00 Uhr trafen sich die begleitenden Radfahrer und es ging bis zum ersten Zwischenstopp nach Kuhlhausen. Dann ging es zum Endspurt nach Garz und sie bereiteten für alle eine tolle Kaffeetafel vor. Die Ruderer trafen dann zu um 16.00 Uhr ebenfalls in Garz ein und freuten sich über die super gute Kaffeetafel.

Am Abend wurde der Grill angeheizt. An einer gemütlichen Tafel mit selbstgemachten Nudel – und Kartoffelsalaten und frisches vom Grill . Leider fing es im Verlauf des Abends an zu regnen, so das ein Besuch des Dorffestes nicht möglich gewesen ist. Nach einem ausgiebigem Frühstück ging es dann für die Ruderer auf der Havel zurück zum Vereinsheim. Die Radfahrer machten sich dann in der Gruppe auf dem Weg zurück.

Nach dem die Boote gereinigt und wieder eingelagert wurden, die Radfahrer Zeitgleich eintrafen, wurde das Wochenende bei einer gemütlichen Kaffeetafel beendet. Es hatten alle viel Spaß an diesem Wochenende und es wurden neue Pläne für das nächste Jahr getroffen.

Ruderkurs 2019

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen üben fleißig den Umgang mit unserem Sportgerät und werden von mal zu mal immer sicherer.


Unsere Himmelfahrts-Wanderfahrt

Ein Bericht von Martin Gericke, Rudervereinigung Dessau e.V., Mitglied der Ruderriege Havelberg von 1909 e.V.

Eine Weile nichts gehört von uns? Richtig!! Wir müssen doch rudern. So wie am langen Wochenende über Himmelfahrt.

Beate aus Havelberg hat uns einfach eingesackt und mit einer tollen Runde überzeugt. Am Donnerstag ging es vom Werbelinsee nach Birkenwerder. Ein schönes Stück und mit 5 Schleusen ziemlich langwierig. Aber es wurde von allen gut gemeistert. Am Abend hat das Essen in der Havelbaude extra gut geschmeckt. Und da ja Herrentag war gab es auch mal ein Bierchen.

Am Freitag hieß es Entspannung – und zack nach Tegel gerudert zur Ruderriege Waidmannslust. Zunächst wurde nach dem Mittag der Trailer nachgeholt. Anschließend fuhren wir mit der BVG zur Jannowitzbrücke. Dort legten wir ab, diesmal mit Motor und ließen uns gemütlich über die Spree schippern.

Der Samstag wurde dann aber wieder dem Rudern gegönnt. Von Tegel aus über Spandau Richtung Wannsee und wieder zurück. Am Abend wurde gegrillt und Reno zauberte fleischige Köstlichkeiten auf unsere Teller. Im Anschluss wurde die Kehle geölt und wir sangen Lieder nach alter Rudertradition.

Am Sonntag ging es nach schwerem Aufstehen zur letzten Ruderrunde über den Tegeler See und Hohenzollern-Kanal zur Bürgerablage. Nach kurzen Mittagsstopp zurück zur Ruderriege Waidmannslust.  Nach dem Boote verladen und duschen wurde die Heimreise angetreten.

152 km, die Spaß machten und viele lustige Anekdoten hervorbrachten.

In diesem Sinne, Danke fürs Organisieren und bis zum nächsten Mal. Martin Gericke

Die neue Rudersaison

Von der Baustelle aufs Wasser

Nach zwei Jahren Baustress freuen sich die Ruderer in Havelberg, sich in der neuen Saison wieder auf ihr Hobby konzentrieren zu können.

Statt der Taufe eines Bootes zum Saisonstart am Sonnabend fand die Taufe des Bootshauses auf der Spülinsel statt. Der Anbau hat zwar keinen Namen wie ein Boot, aber viele Gäste zum Gratulieren kamen, es gab Sekt zum Anstoßen, Kuchen und Geschenke. Und viele freudige Gesichter. Der Vereinsvorsitzende Mathias Schulz erhob im großen Mehrzweckraum des Anbaus an das Bootshaus das Glas und forderte lautstark das dreifache „hipp hipp – hurra!“ ein. Allen Ruderern und Gästen ist die Freude über den Abschluss des Bauprojekts anzumerken. Denn es hat Kraft gekostet und so manches Mal wären die Ruderer wohl lieber ins Boot gestiegen als auf der Baustelle zu arbeiten.

Die Ruderer und ihre Gäste stoßen auf den Abschluss des Bauprojektes an. An der Decke im Mehrzweckraum hängt ein alter Renn-Einer.

Denn wenn auch Dank der vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (Alff) Stendal Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro geflossen sind, so hatte der Verein doch jede Menge Eigenleistungen zu erbringen – 17.000 Euro in Form von Geld und dazu jede Menge Muskelkraft. Deshalb dankte Mathias Schulz auch allen Vereinsmitgliedern. „Auf normalen Baustellen gibt es zumeist zwei Bauherren, bei uns gab es 60! Das bedeutet auch 60 Meinungen und 60 Erfahrungen. Das war gut und hat uns immer die beste Lösung finden lassen. Aber es hat manchmal auch für Reibung gesorgt. Aber Reibung erzeugt Wärme und Zusammenhalt“, blickte er seinen Vereinskameraden dankbar in die Augen.

Dank der „fünften Kolonne“

 Einer von ihnen ist Erik Luther. Der Bauingenieur übernahm die Projektbetreuung. In seiner Rede zur Einweihung nannte er die zuverlässigen Baufirmen der Region. Und er würdigte die „fünfte Kolonne“. Ulrich Muchow, Wolfgang Richter, Horst Scheel und Jürgen Welle waren oft auf der Baustelle anzutreffen. Denn es gab um den Anbau drumherum genug Arbeit – vom Abriss des Vordaches bis zum Pflastern der Freifläche. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben dem großen Mehrzweckraum gibt es nun einen Kraftraum, in dem im Winter die Muskeln gestählt werden. „Und wir haben endlich einen Umkleideraum“, berichtet die Ruderwartin Beate Gädeke. Sie hat auch in der zurückliegenden Saison wieder die meisten Kilometer geschafft, ganz dicht gefolgt von Mathias Schulz. Insgesamt legten die Mitglieder der Havelberger Ruderriege 2018 rund 13.000 Kilometer zurück – das sind 3000 mehr als 2017, und das trotz der Arbeit auf dem Bau! Aber das Rudern auf dem Wasser ist eben nicht nur anstrengend, sondern auch erholend. Juniorin Pauline Rauls schaffte beachtliche 1594 Kilometer – dafür gab es auf der Einweihungsfeier den Kilometerpokal. Bei den Kindern ruderte Elias Leue mit 568 Kilometern die meisten.

Ruderwartin Beate Gädeke überreicht der Juniorin Pauline Rauls den Kilometerpokal. 2018 hatte sie immerhin 1594 Kilometer auf dem Wasser Text und Foto: Anke Schleusner-Reinfeldt

Bürgermeister zollt Respekt

Bürgermeister Bernd Poloski gratulierte dem Verein nicht nur zum neuen Bootshaus, sondern auch zum 110. Geburtstag. Denn gerudert wird in Havelberg seit 1909, seit kurz nach der Wende gibt es den Verein der Ruderriege. Er sprach ihr seine Hochachtung aus: „Die Ruderriege gehört zu den Vereinen, die hervorragende Arbeit leisten – im sportlichen Bereich und bei den Eigenleistungen. Ihr selbst tragt Sorge dafür, dass die Bedingungen stets besser werden.“ Und dann so ein Bauprojekt mit Fördermitteln ganz eigenständig durchzuführen, verdiene Respekt. Den zollte auch Carola Schulz vom Kreissportbund Stendal den Ruderern. „Ihr habt von A bis Z alles allein gemacht. Mit viel Engagement und Spaß ist ein Schmuckstück entstanden!“ Dass es nicht immer einfach war vor allem während der Phase der Bauvorbereitung, erinnerte Mathias Schulz. Unverzichtbare Unterstützung gab es von Bauplaner Hans Preß, an den auch ein Dankeschön ging. Ebenso an Nadine Schütte vom fördermittelgebenden ALFF, „die prima Zusammenarbeit hat einfach nur Spaß gemacht!“ Zwei turbulente Jahre liegen hinter den 62 Vereinsmitgliedern. Nun können sie sich ganz unbefangen auf ihr Hobby konzentrieren. Dank des Anbaus sind die Bedingungen bestens. Das sahen sich beim Tag der offenen Tür, der sich an die Einweihungsfeier anschloss, auch etliche Havelberger an. Die nächste Möglichkeit zum Schnuppertraining gibt es am 12. Mai.